Zusammenfassung
- Fehlende Struktur, häufige Impulskäufe, kein Überblick über Rechnungen
- Menschen mit ADHS geraten oft in Schulden, auch wenn sie genug Geld verdienen
- Eine Expertin erklärt, wie sie das Finanzchaos in den Griff bekommen
Der Umgang mit Geld ist täglich für viele Menschen eine Herausforderung. Er erfordert eine gute Organisation, Planung und Selbstkontrolle. Für Menschen mit ADHS ist diese Aufgabe besonders kompliziert. Da ihr Alltag oft von Schwierigkeiten genau in diesen Bereichen geprägt ist, verlieren sie schneller den Überblick über ihre Finanzen und bauen Schulden auf.
„ADHS macht den Umgang mit Geld häufig sehr herausfordernd“, sagt Kirstin Wulf. Die Diplom-Politologin lebt selbst mit ADHS. Sie ist seit 2012 mit ihrer Berliner Initiative „bricklebrit“ bundesweit in der finanziellen Bildung tätig und konzipiert Programme für Menschen mit ADHS.





