Mit dem Frühling kommt für viele nicht nur die ersehnte Sonne zurück – sondern auch die alljährliche Pollensaison. Millionen Deutsche leiden in diesen Wochen unter Heuschnupfen. Die typischen Symptome: laufende oder verstopfte Nase, juckende, tränende Augen und Atembeschwerden. Besonders tückisch dabei: Auch wenn es regnet, ist für Betroffene oft keine Erleichterung in Sicht.

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Zwar kann ein längerer Landregen die Luft tatsächlich reinigen und Pollen zu Boden spülen – doch bei kurzen Schauern oder Gewittern sieht das anders aus. Nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) kann der Pollenflug während solcher Wetterphasen sogar zunehmen. Verantwortlich dafür ist ein physikalisches Phänomen: die sogenannten osmotischen Schocks.
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Bei starkem Regen saugen sich die Pollenkörner mit Wasser voll, platzen auf dem Boden auf – und setzen dabei besonders feine Allergene frei. Diese gelangen mitunter tief in die Atemwege und können nicht nur die typischen Heuschnupfen-Symptome verschärfen, sondern sogar Asthmaanfälle auslösen. In der Fachwelt ist das Phänomen als „Gewitter-Asthma“ bekannt.

Hohe Pollenbelastung bei Regenwetter? Das können Allergiker tun
Um die Belastung möglichst gering zu halten, wird geraten: bei Regenwetter am besten drinnen bleiben und die Fenster geschlossen halten. Erst etwa eine Stunde nach dem Niederschlag sei es laut DAAB ratsam, wieder zu lüften – dann haben sich die allergenen Partikel meist gelegt.
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Auch die Tageszeit spielt eine Rolle. In städtischen Gebieten ist die Pollenbelastung besonders in den frühen Morgenstunden hoch, auf dem Land dagegen oft abends. Allergiker sollten sich daher beim Lüften an die für ihren Wohnort passende Tageszeit halten.











