- Vanessa sieht aus wie eine Frau – doch sie wurde mit einem Y-Chromosom geboren
- Jahrelang lebte sie mit dem Geheimnis, das ihr selbst erst spät offenbart wurde und über das sie heute offen spricht
- Warum sie sich lange wie ein „Alien“ fühlte, wie sie heute lebt – und was sie sich für andere intersexuelle Menschen wünscht.
Sie ist schlank, groß, hat lange blonde Haare, weibliche Rundungen. Als sie aus dem Stall auf den Hof kommt, strahlt sie Energie und Lebensfreude aus. Vanessa ist täglich bei ihrem Hannoveraner Wallach – ein typisches Pferdemädchen. Und ein gutes Beispiel dafür, dass das Leben nicht immer eindeutig ist – dass Geschlecht und biologisches Geschlecht nicht immer deckungsgleich sind.
Vanessa hat das männliche Y-Chromosom, wegen einer kompletten Androgenresistenz, also einer Unempfindlichkeit gegenüber männlichen Hormonen, sind ihre äußeren körperlichen Merkmale aber weiblich. Äußerlich ist Vanessa eine Frau. In der Familie war das jedoch nie ein großes Thema. Die Devise lautete: Besser nicht auffallen.
- Altersunterschied: Mein Mann ist 14 Jahre jünger: „Andere Frauen waren ihm zu doof“
- Sexualität: Jungfrau und Single Mitte 30: „Ich habe Angst, dass ich alleine ende“
- Stille Geburt: Sternenkind: „Unser Sohn war gesund – und trotzdem starb er“
- Familie: Überforderter Vater: „Bin an meinen Ansprüchen gescheitert“



