- Wer eine Payback American Express neu beantragt, kann aktuell bis zu 3000 Payback-Punkte abräumen
- Wir haben uns die Aktion und die Konditionen der Payback-Kreditkarte genauer angeschaut
- Die Vorteile und Nachteile der Payback American Express im Überblick
Die Payback American Express Kreditkarte* erweitert das bekannte Bonusprogramm um eine Kreditkartenfunktion. Die Kunden sammeln Payback-Punkte bei jedem Einkauf – also nicht nur bei Partnern wie dm, Penny oder Rewe, sondern auch außerhalb des Partnernetzwerks. Wie schneidet diese Karte im Vergleich ab? Und kann die Payback-Bankkarte auch als Kreditkarte überzeugen? Wir haben uns die American-Express-Kreditkarte genauer angeschaut.
Kreditkarte ohne Jahresgebühr: Die Amex von Payback im Check
1. Jahresgebühr: Die Payback American Express Kreditkarte erhebt kein jährliches Entgelt. Neben Payback gibt es am Markt aber noch andere Anbieter von kostenlosen Kreditkarten – zum Teil haben auch sie Bonusprogramme an Bord.
Die Mastercard Gold der TF Bank ist eine Alternative. Sie bietet neben einem Versicherungspaket auch ein Bonusprogramm: den TF Bank Vorteilsclub. Statt Punkten wie bei Payback gibt es hier Rabatte und exklusive Angebote für die Karteninhaber. Ebenfalls als Alternative interessant: Die awa7 Visa Kreditkarte* ohne Jahresgebühr. Hier gibt es zwar keine Bonuspunkte, aber für je 100 Euro Kartenumsatz wird ein Baum gepflanzt.
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Charge-Kreditkarte: Was ist bei American Express zu beachten?
2. Zinssatz: Die Payback American Express verwendet den Charge-Modus, bei dem es eine monatliche Abbuchung gibt. AMEX schreibt dazu auf seiner Internetseite: "Bei Charge Cards gibt es kein voreingestelltes Ausgabenlimit. Es fallen auch keine Zinsen an, wenn Sie den geschuldeten Betrag bis zum vereinbarten Fälligkeitsdatum vollständig zurückzahlen."
Ebenso sieht es bei anderen AMEX-Kreditkarten aus. Zur BMW Premium Card Carbon* wird auch kein Limit genannt. Auch bei der ganz klassischen American Express Card* ist nichts über das Kreditlimit bekannt. Über die Schufa wird aber die Bonität der Antragsteller geprüft. Auch das monatliche Einkommen wird für die Bewertung herangezogen. Verbraucher mit einer bestehenden Kreditkarte können ihr Limit erhöhen, indem sie über das Online-Banking eine Anfrage stellen. Gegebenefalls könne direkt Einkommensnachweise mitgeschickt werden.
Payback American Express: So funktioniert das Punktesystem

Der größte Vorteil der Payback American Express ist sicher das Sammeln von Payback-Punkten. Die Extra-Punkte werden bei jeder Zahlung gesammelt: 1 Punkt pro 3 Euro Umsatz.
Das Highlight für alle Punktejäger: Bei Payback-Partnern punkten Karteninhaber doppelt, da sie die regulären Punkte und die Extra-Punkte für ihre Umsätze bekommen. Die gesammelten Punkte verfallen nicht, solange man am Payback-Programm teilnimmt. Eine separate Paybackkarte wird nicht benötigt.
Aktuell können Neukunden sich bis zu 3000 Extra-Punkte sichern. 1000 Punkte gibt es nach erfolgreicher Ausstellung der Payback-Kreditkarte. Weitere 2000 Punkte gibt es für einen Umsatz von mindestens 500 Euro, der innerhalb der ersten zwei Monate nach Erhalt der Kreditkarte getätigt werden muss.
Alternativen zur Payback-Kreditkarte: Nicht nur auf das Bonussystem achten
Alternativen mit Bonuspunktesystem finden sich am Markt nicht allzu viele. Die meisten Banken arbeiten mit einem Cashbacksystem oder bieten Bonusprogramme in Form von Rabatten bei bestimmten Partnern an. Auch Dienstleistungen wie Versicherungen fallen in die Kategorie Bonus und Zusatzleistungen. Eine kleine Auswahl an Kreditkarten mit Bonusprogramm:
- Die American Express Platinum Card* (mit Membership Rewards): Ein Euro Umsatz ist ein Punkt im Bonusprogramm.
- Die gebührenfreie Kreditkarte der Bank Norwegian bietet kein Bonus – dafür aber ein Reise-Versicherungspaket.
- Die Kreditkarten mit Miles-and-More kommen auch mit Punktesystem: Die Eurowings Kreditkarten Classic* und die Eurowings Kreditkarte Premium*. Durch Umsätze werden Prämienmeilen gesammelt, die wiederum bei Partnershops eingelöst werden können.
- Die Kreditkarte von Trade Republic* bietet für jeden Umsatz ein Cashback (Saveback) von ein Prozent. Das Cashback fließt in einen Sparplan nach Wahl.
- Die Mastercard zum Girokonto Smart der C24 Bank* bietet 0,05 Prozent Basis- und bis zu 2,5 Prozent Aktions-Cashback.
Im Vergleich zeigt sich auch eine Schwachstelle der Payback American Express: Es fehlen Versicherungen. Selbst viele kostenlose Kreditkarten ohne eine Jahresgebühr bieten in unserem Vergleich zumindest einen Basisschutz für Auslandsreisen. Bei der Kreditkarte von Payback fehlen die Leistungen komplett. Die Kreditkarte ist somit mehr für den Einsatz in Deutschland und weniger für Urlaubsreisen gedacht. Über die besten Kreditkarten für Urlaube berichten wir in einem separaten Beitrag ausführlich.
Payback American Express im Check: Gebühren im Ausland beachten
Im Unterschied zu anderen Kreditkarten wird bei Payback zudem eine Gebühr von 1,99 Prozent des Betrags in Euro als Auslandseinsatzentgelt fällig. Bei Bargeldabhebungen im Euroraum sind diese kostenfrei – außer bei Fremdwährung, dann wird eine Gebühr von 1,75 Prozent erhoben.
Hier gibt es bessere Alternativen. Die Kreditkarte von Barclays kommt ohne Jahresgebühr* und es werden keine Auslandsentgelte fällig. Generell immer zu beachten ist: Automatenbetreiber im Ausland können Gebühren für die Nutzung erheben. Diese werden von den Banken in der Regel nicht erstattet – selbst, wenn mit null Euro Auslandsentgelten geworben wird.
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Fazit zur Payback American Express: Punktabzug wegen zwei großer Nachteile
In unserem Artikel über Kreditkarten mit hohem Cashback hatten wir erwähnt, dass die Payback American Express* besonders für solche Verbraucher geeignet ist, denen ein Bonusprogramm besonders wichtig ist. Die Kreditkarte hat gegenüber Karten von anderen Anbietern einen großen Nachteil: Da es sich um eine Charge-Kreditkarte handelt, fallen zwar keine Zinssätze an, dafür haben Kunden nicht so flexible Rückzahlungsoptionen wie etwa bei der "Gebührenfrei Mastercard GOLD"* der Advanzia-Bank.
Bei der Advanzia Bank haben Kunden die Option, die über die Kreditkarte getätigten Einkäufe über Teilzahlung über längere Zeiträume zurückzuzahlen. Allerdings müssen sie dann auch mitunter hohe Zinsen zahlen. Wer jedoch eher auf das Punktesammeln aus ist, für den kann die Payback American Express* empfehlenswert sein.
Der zweite Kritikpunkt sind die fehlenden Versicherungen und die Gebühren für Auszahlungen im Ausland. Beides macht die Kreditkarte für Reisen ins Ausland weniger attraktiv. Im Zweifelsfall kann es für Verbraucher interessant sein, sich für Urlaubsreisen eine separate Kreditkarte anzuschaffen – und die Payback American Express nur im Inland zu benutzen.
+++ viele Informationen finden Sie auch auf unserer Themenseite Kreditkarte +++
- 1822direkt-Kreditkarte
- Postbank-Kreditkarte
- Kreditkarte von Bank Norwegian
- „Gebührenfrei Mastercard Gold“ Advanzia Bank
- Payback American Express Kreditkarte
- Visa Card Extra Berliner Sparkasse
- Mastercard Gold der TF Bank
- Kreditkarte von Trade Republic
- Kreditkarten von Visa
- Kreditkarten von Mastercard
- Kreditkarten (Charge) mit monatlicher Abbuchung
- Kreditkarte (Visa) von Amazon
Alternativen zur Payback American Express: Mehr Flexibilität im Ausland
Es gibt auch weitere Kreditkarten, bei denen es sich nicht um Charge-Karten handelt. Die "GenialCard" der Hanseatic Bank* etwa punktet durch ihre Flexibilität. Sie kommt ohne Jahresgebühr aus und ermöglicht es seinen Benutzern, weltweit kostenlos Geld abzuheben. Zudem bietet sie eine flexible Ratenzahlung und einen Online-Einkaufsschutz.
Wie wir in unserem Artikel über die besten kostenlosen Kreditkarten bereits geschrieben haben, kann für Verbraucher awa7 Kreditkarte*, herausgegeben von der Hanseatic Bank, ebenfalls eine Option sein. Sie ist als Visa-Karte erhältlich und unterstützt kontaktlose Transaktionen sowie Zahlungen über das Smartphone mittels NFC-Technologie.
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