Für das Tagesgeld und Festgeld gibt es längst nicht mehr um die vier Prozent Zinsen. Trotzdem kann sich aktuell ein Festgeld noch lohnen – denn senkt die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember den Einlagenzins erneut, könnten sich die Konditionen weiter verschlechtern. Ein Festgeld bietet über die gesamte Laufzeit hinweg stabile Zinsen, auch wenn die EZB-Zinsen sinken. Eine Option ist das Festgeld der Santander* mit bis zu 2,75 Prozent Zinsen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie viel Zinsen gibt es für ein Festgeld bei der Santander?
  2. Welche Voraussetzungen gelten für ein Festgeldkonto?
  3. Was sind Alternativen zur Santander?
  4. Wie sicher ist ein Festgeld bei der Santander?
  5. Wie bewerten Kundinnen und Kunden die Bank?

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Festgeld bei der Santander: Wie viel Zinsen gibt es aktuell?

Die Zinsen für ein Festgeld der Santander* bewegen sich zwischen 2,25 und 2,75 Prozent pro Jahr – je nach gewählter Laufzeit. Am höchsten wird aktuell die einjährige Anlage verzinst. Am wenigsten Zinsen gibt es für eine Laufzeit zwischen drei und acht Jahren. Die aktuell geltenden Zinsen im Überblick:

LaufzeitZinsen pro Jahr
6 Monate2,35 Prozent
1 Jahr2,75 Prozent
2 Jahre2,50 Prozent
3 bis 8 Jahre2,25 Prozent

Nach Ende der vereinbarten Anlagezeit wird das Geld samt Zinserträgen auf das Verrechnungskonto überwiesen. Eine Kündigung vonseiten des Kunden ist nicht nötig. Wahlweise werden die Zinsen jährlich oder am Laufzeitende ausgezahlt.

Welche Voraussetzungen gelten für ein Festgeldkonto?

Trotz der genannten Flexibilität gibt es auch bei der Santander einige Dinge, die Sparer unbedingt wissen sollten. Hierzu zählen das Thema Mindestanlage, die Zinsauszahlung und die Verfügbarkeit.

Hinweise zum Festgeld der Santander:

  • Mindestens 2.500 Euro müssen als Festgeld angelegt werden
  • Ein Tagesgeldkonto der Santander* als Referenzkonto ist Voraussetzung
  • Das Festgeld können nur Privatpersonen mit Wohnsitz in Deutschland eröffnen
  • Während der Laufzeit ist das Geld fest angelegt und steht nicht zur Verfügung
  • Die Zinsen werden wahlweise jährlich oder zum Ende der Laufzeit ausgezahlt
  • Die Santander zahlt den Gesamtbetrag mit Zinsen automatisch am Ende der Laufzeit aus

Eine Alternative ist das Festgeld von Klarna*. Hier gibt es keine Mindestanlage und die Zinsen sind im Vergleich zur Santander noch etwas besser. Das Festgeld plus von Klarna ist über die schwedische Einlagensicherung abgesichert, die der Einlagensicherung in Deutschland ebenbürtig ist. Die großen Ratingagenturen bescheinigen sowohl Deutschland als auch Schweden eine Top-Bonität – eine Zahlungsunfähigkeit dieser Länder ist sehr unwahrscheinlich.

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Klarna, Bank of Scotland und Co. – Alternativen zur Santander

Eine weitere Alternative ist das Festgeld der Bank of Scotland*. Hier greift die deutsche Einlagensicherung und die Zinsen sind im Vergleich zur Santander ebenfalls etwas höher. Eine Gemeinsamkeit ist, dass auch bei der Bank of Scotland ein Tagesgeldkonto* als Verrechnungskonto Voraussetzung ist und eine Mindestanlage gilt. Diese ist mit 100 Euro aber wesentlich niedriger als die 2.500 Euro der Santander.

AspektSantanderKlarnaBank of Scotland
Höchster Zinssatz2,75 Prozent für ein Jahr3,03 Prozent2,70 Prozent
Zinsauszahlungwahlweise jährlich oder zum Ende der LaufzeitJährlich oder zum Ende der LaufzeitZum Ende der Laufzeit
Mindest- und Maximalanlagesumme2.500 Euro, keine Obergrenzekeine100 bis 500.000 Euro
EinlagensicherungDeutschlandSchwedenDeutschland
ReferenzkontoTagesgeldkontoKlarna-BankkontoTagesgeldkonto
Verfügbare Laufzeiten6 Monate bis 8 Jahre6 Monate bis 4 Jahre3 Monate bis drei Jahre

Generell gilt: Das eine beste Festgeld für alle gibt es nicht – viel hängt von den persönlichen Präferenzen, der Risikobereitschaft und den finanziellen Vorstellungen ab. Je risikobehafteter eine Anlage ist, desto höher ist zumeist die zu erwartende Rendite. Das Festgeld der pbb direkt in Dollar bietet etwa bis zu fünf Prozent Zinsen pro Jahr. Im Vergleich zum Festgeld in Deutschland sind aber Risiken wie der Wechselkurs zu beachten.

Die Europäische Einlagensicherung

Stellen Sie sich vor, Sie haben Geld auf der Bank und hören plötzlich, dass ihre Bank Probleme hat. Was passiert mit Ihren Ersparnissen? Hier kommt die europäische Einlagensicherung ins Spiel – sie ist wie ein Rettungsring für Ihre Bankguthaben.

Was ist das? Die europäische Einlagensicherung ist ein Versprechen: Sollte Ihre Bank scheitern, ist Ihr Geld bis zu 100.000 Euro sicher. Das gilt für jeden Kunden und jede Bank in der EU.

Wie funktioniert es? Wenn eine Bank pleitegeht, sorgt das Einlagensicherungssystem dafür, dass Sie Ihr Geld schnell zurückbekommen – normalerweise innerhalb von sieben Arbeitstagen.

Was müssen Sie tun? Nichts! Dieser Schutz ist automatisch und kostet Sie keinen Cent. Die Banken zahlen in einen Fonds ein, der dieses Sicherheitsnetz finanziert.

Wichtig zu wissen: Die Einlagensicherung ist national organisiert. Im Falle einer Bankenpleite muss jeder Staat mit seiner eigenen Wirtschaftskraft aufkommen und die Schäden ersetzen. Dazu ist er nach EU-Recht verpflichtet. Ist der finanzielle Schaden aber größer als das, was ein Land aus eigenen Mitteln leisten kann, könnten Sparer im Extremfall leer ausgehen.

Wie sicher ist ein Festgeld bei der Santander?

Das Festgeld der Santander* kann in puncto Sicherheit überzeugen. Die Bank hat ihren Hauptsitz in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Alle Geldanlagen unterliegen damit der gesetzlichen Einlagensicherung in Deutschland von 100.000 Euro je Kunde und Bank. Die Einlagensicherung ist EU-weit einheitlich geregelt. Unterschiede gibt es aber bei der Kreditwürdigkeit (Bonität). Experten wie die Finanztester der Stiftung Warentest raten ausschließlich zur Geldanlage in Staaten mit einer guten Bonität.

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Bewertet wird die Kreditwürdigkeit von Staaten von Ratingagenturen wie Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch Ratings. Die Bewertung erfolgt über Buchstaben. Die beste Bewertung ist AAA und Aaa. Neben Deutschland werden auch die Niederlande, die Schweiz und Luxemburg mit Bestnoten ausgezeichnet. Griechenland, Italien oder Zypern haben im EU-Vergleich die schlechteste Bonität. Hier ist die Geldanlage trotz Einlagensicherung mit einem gewissen Risiko verbunden.

Was sind Ratingagenturen?

Ratingagenturen bewerten, wie sicher es ist, Geld an Länder, Städte, Firmen oder für Finanzprojekte zu verleihen. Sie vergeben dafür Noten, die „Ratings“ genannt werden, damit Investoren besser entscheiden können, wo sie ihr Geld anlegen. Große Ratingagenturen sind Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch Ratings. Diese Agenturen haben einen großen Einfluss, weil sie beeinflussen, wie viel Zinsen jemand zahlen muss, wenn er sich Geld leiht.

Ein gutes Rating kann Vertrauen in die Wirtschaft eines Landes und seine Banken schaffen. Wenn Ratingagenturen einem Land oder seinen Banken ein gutes Rating geben, kann das bedeuten, dass das Risiko einer Bankpleite geringer ist. Das kann das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Einlagen stärken.

Wie bewerten Kundinnen und Kunden die Santander?

Ein Vorteil der Santander ist das bundesweite Filialnetzwerk. Die Produkte der Santander wie die Kreditkarten oder das Girokonto sind sowohl online als auch in einer Filiale vor Ort abschließbar. Der Kundenservice ist zudem schriftlich oder telefonisch erreichbar. Die Kundenberatung der Santander konnte in verschiedenen Auswertungen überzeugen. Das Forschungsinstitut „Service Value“ hat für das „Handelsblatt“ im Jahr 2022 die Kundenfachberatung von insgesamt 755 Unternehmen aus 40 Branchen untersucht.

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In der Auswertung erreichte die Santander die Auszeichnung „Beste Kundenberatung“ in der Kategorie „Sparen und Geldanlage“. In der Auswertung von „Focus Money“ in Zusammenarbeit mit dem „IMWF Institut“ wurde die Santander ebenfalls für die „Exzellente Kundenberatung“ ausgezeichnet und belegte im Ranking (Stand: Januar 2023) nach der Deutschen Bank und der Commerzbank Platz drei der besten Universalbanken.

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Auch in den beiden aktuellsten Auswertungen der „Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH“ und in der von der „Süddeutschen Zeitung“ (jeweils von 2024) konnte die Kundenberatung der Santander überzeugen.

In puncto Einlagensicherung, Kundenbetreuung und Erreichbarkeit kann die Santander punkten. Viele Informationen zum Festgeld sind online transparent einsehbar und die wichtigen Fragen und Antworten werden im FAQ zum Festgeld beantwortet.

Durch die Inflation schmälert sich der reale Gewinn. Finanzexperten raten grundsätzlich zur Anlage, wo der jährliche Zins zumindest über der Inflationsrate liegt. Gerade für die langfristige Geldanlage können andere Anlageformen wie ETFs oder Fonds interessanter sein. Ein Festgeld ist primär wegen der Sicherheit interessant. Im Unterschied zu Wertpapieren ist der Teil der Ersparnisse im Fest- und Tagesgeldkonto vor Marktschwankungen geschützt.

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