• Das Festgeld plus von Klarna bietet im November maximal noch 3,03 Prozent Zinsen
  • Je nach Laufzeit gibt es zwischen 2,67 und 3,03 Prozent Festgeldzinsen
  • Wie schlägt sich Klarna im Vergleich zu anderen Banken?

Die Zinsen für Festgeld und Tagesgeld sinken aktuell bei immer mehr Banken. Auch Klarna bietet für das Festgeld plus* inzwischen keine vier Prozent mehr an, jedoch sind noch bis zu 3,03 Prozent pro Jahr möglich. Und unser aktueller Festgeld-Vergleich zeigt: Die höchsten Zinsen können sich Sparerinnen und Sparer bei kurzen Laufzeiten sichern. Als eine von wenigen Banken bietet Klarna im Vergleich zur Konkurrenz aber auch noch für drei bis vier Jahre über 2,50 Prozent Zinsen

Festgeld von Klarna: Die Zinsen im Überblick

Ein weiterer Pluspunkt: Klarna setzt keine Mindestsumme für das Festgeld an und die schwedische Einlagensicherung wird ebenso gut bewertet wie das Einlagensicherungssystem in Deutschland. Wir haben uns die Konditionen von Klarna angeschaut und das Festgeld plus mit anderen Angeboten am Markt verglichen.

Festgeld von KlarnaZinsen pro Jahr
3 Monate2,90 Prozent
6 Monate3,03 Prozent
12 Monate3,00 Prozent
18 Monate2,73 Prozent
24 Monate2,68 Prozent
36 Monate2,74 Prozent
48 Monate2,67 Prozent

Datenstand ist der 4. November 2024. Alle Angaben ohne Gewähr. Es gelten die AGB der Bank.

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Festgeld von Klarna

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Die Zinsen erreichen bei allen Laufzeiten nicht mehr die Vier-Prozent-Marke. Auch das Festgeld der CA Consumer Finance* oder das der J&T Direktbank* wird bei einjähriger Laufzeit nur noch unter vier Prozent verzinst. Mehr Alternativen zum Festgeldkonto von Klarna zeigt unser folgender Vergleichsrechner:

Geben Sie den gewünschten Anlagebetrag und die Laufzeit ein und der Rechner sucht die passenden Angebote heraus. Optional kann nach Einlagensicherung und Ratingbewertung gefiltert werden. Die Tester der Stiftung Warentest raten zu Ländern mit einem Ratingscore von AA und AAA für die Geldanlage. Schweden wird von Moody's, Fitch und Standard & Poor's mit AAA, Aaa sowie AAA bewertet und wird damit wie Deutschland oder auch Dänemark mit höchster Bonität ausgezeichnet.

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Als weniger sicher gelten Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien. Die Sorge der Finanztester ist, dass diese Länder im Falle einer größeren Bankenpleite die Anlegerinnen und Anleger nicht rechtzeitig entschädigen können. Grundsätzlich gilt die 100.000-Euro-Einlagensicherung aber EU-weit. Nur eine gemeinsame Haftung gibt es nicht, deshalb ist die Bonität eines einzelnen Landes bei einem Vergleich verschiedener Tagesgeldkonten relevant.

Was sind Ratingagenturen?

Ratingagenturen bewerten, wie sicher es ist, Geld an Länder, Städte, Firmen oder für Finanzprojekte zu verleihen. Sie vergeben dafür Noten, die „Ratings“ genannt werden, damit Investoren besser entscheiden können, wo sie ihr Geld anlegen. Große Ratingagenturen sind Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch Ratings. Diese Agenturen haben einen großen Einfluss, weil sie beeinflussen, wie viel Zinsen jemand zahlen muss, wenn er sich Geld leiht.

Ein gutes Rating kann Vertrauen in die Wirtschaft eines Landes und seine Banken schaffen. Wenn Ratingagenturen einem Land oder seinen Banken ein gutes Rating geben, kann das bedeuten, dass das Risiko einer Bankpleite geringer ist. Das kann das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Einlagen stärken.

Standard & Poor’s und Fitch Ratings verwenden folgende Skala:

RatingDefinition
AAAHöchste Kreditwürdigkeit, geringstes Ausfallrisiko
AASehr hohe Kreditwürdigkeit
AHohe Kreditwürdigkeit
BBBGute Kreditwürdigkeit, aber mit spekulativem Charakter
BB, B, CCC, CCSpekulative Kreditwürdigkeit, höheres Risiko eines Zahlungsausfalls
CSehr hohes Ausfallrisiko, oft in Verzug
DZahlungsausfall

Moody’s verwendet ein etwas anderes System:

RatingDefinition
AaaHöchste Kreditwürdigkeit, geringstes Ausfallrisiko
AaHohe Kreditwürdigkeit
AObere mittlere Kreditwürdigkeit
BaaMittlere Kreditwürdigkeit, mit spekulativen Elementen
Ba, BSpekulative Kreditwürdigkeit
Caa, CaHochspekulativ, oft in Verzug
CNiedrigste Kreditwürdigkeit, oft in Zahlungsausfall

Festgeld in Schweden: Klarna bietet zwei wichtige Vorteile

Das Festgeld von Klarna ist über den schwedischen Einlagensicherungsfonds abgesichert. Wichtig ist jedoch der Wechselkurs der schwedischen Krone in Euro. Im Insolvenzfall sind die 1.050.000 SEK die Grundlage für die Entschädigung. Von Ratingagenturen wird Schweden eine hohe Bonität zugesprochen – das Risiko ist somit gering einzuschätzen.

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Ein weiterer großer Vorteil neben den attraktiven Zinsen ist, dass es für das Festgeld keine automatische Verlängerung zum Ende der Laufzeit gibt, sodass die Kunden sich nicht darum kümmern müssen, innerhalb von wenigen Tagen nach Fälligkeit abzuheben, um eine automatische Verlängerung zu vermeiden. Das Festgeldkonto muss also nicht gekündigt werden und Anleger können in Ruhe entscheiden, ob sie ihr Geld erneut anlegen oder anderweitig nutzen.

Weitere Tests zu diversen Produkten und Trends finden Sie auf der Themenseite der Berliner Morgenpost.

Auch um das Thema Steuern muss man sich bei Klarna keine Gedanken machen. Ein Freistellungsauftrag kann über die Banking-App eingerichtet werden. Eine zusätzliche Quellensteuer fällt nicht an – Schweden und Deutschland haben ein Steuerabkommen, sodass es keine Doppelbesteuerung gibt.

Statt Festgeld von Klarna: Alternativen aus Deutschland

Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, findet mittlerweile bei Banken unter deutscher Einlagensicherung vergleichbare Konditionen. Wir stellen einige der oben genannten Alternativen zu Klarna genauer vor:

pbb direkt:

Das Festgeld bei der pbb direkt kann ab zwölf Monaten angelegt werden. Eine Anlagezeit von bis zu zehn Jahren ist möglich. Die pbb direkt – ehemals Deutsche Pfandbriefbank – hat ihren Sitz in Garching (Bayern). Eine Besonderheit ist das 10-jährige Festgeld in US-Dollar der pbb direkt. Nur wenige Banken bieten aktuell Zinsen von bis zu fünf Prozent pro Jahr an. Zu beachten sind die Risiken, dazu zählt etwa der schwankende Wechselkurs.

Santander:

Ebenfalls einen Sitz in Deutschland hat die Santander Consumer Bank. Das Festgeld der Santander* ist ab einer Anlagesumme von 2500 Euro möglich. Ein Vorteil von der Santander ist das Filialnetz. Ein Festgeld kann sowohl online als auch in einer örtlichen Filiale eröffnet werden. Dafür sind die Zinsen für ein Festgeld der Santander mit maximal 2,75 Prozent pro Jahr niedriger als bei Klarna und der pbb direkt.

Bank of Scotland:

Etwas mehr Zinsen bietet das Festgeld der Bank of Scotland*. Hier ist auch die Mindestanlagesumme mit 100 Euro niedriger als bei der Santander. Leider hatte auch die Bank of Scotland die Festgeldzinsen vor einer Weile gesenkt. Seither sind bloß noch maximal 3,20 Prozent Zinsen möglich. Ein Tagesgeldkonto der Bank of Scotland* muss zuvor als Verrechnungskonto eröffnet werden. Es gilt die Einlagensicherung in Deutschland.

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