Sieversdorf - Joachim Moeck hat seinen Wald spätestens 2000 abgeschrieben. Damals bescheinigte ihm ein Gericht, dass das Land Brandenburg zu Recht von ihm verlangt, die 2,5 Hektar in Sieversdorf (Oder-Spree) gratis abzutreten. Dann beschied ihn das Grundbuchamt, sein Name sei diesbezüglich gelöscht. Seit 1988 hatte der heute 72-Jährige als Erbe seiner Eltern darin gestanden. Die Eltern hatten das Waldstück 1947 im Zuge der Bodenreform bekommen und in die LPG einbringen müssen, die dort Schweine hielt. 1990 brachte Moeck es in eine Forstbetriebsgemeinschaft ein, deren Vorsitz er übernahm und aus tiefer Enttäuschung darüber, dass der Staat ihm sein Land wieder wegnahm, 2000 niederlegte. Jetzt erwartet er eine Entschädigung. Den Wald will er nicht mehr haben.
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