Nachdem die Werbeprofis Alex Römer und Thomas Wildberger mit ihrer neuen Werbekampagne für die Berliner Morgenpost mit flotten Berlin-Gedichten stadtweit für Aufmerksamkeit gesorgt hatten, sind jetzt die Leser an der Reihe. Vor knapp 14 Tagen haben wir Sie aufgerufen, uns ihre lyrische Liebeserklärung an Berlin per Mail, Fax oder Postkarte zu schicken. Mehr als hundert Zuschriften aus allen Teilen der Stadt, sogar mehrere aus dem Bundesgebiet, gingen in den vergangenen Tagen in der Redaktion der Berliner Morgenpost ein. Vom knackigen Vierzeiler über das Gedicht in Versform bis hin zur modernen Lyrik war alles dabei. Die Verse, die wir in unserer heutigen Ausgabe abdrucken, sind keinesfalls eine Auswahl nach der Qualität der Texte, sondern vielmehr eine bunte Mischung aus der Fülle der Zuschriften, die das breite Spektrum und die Vielfältigkeit der Berlin-Liebe zeigen. Allen Lesern, die sich an unserer Aktion beteiligt haben: Vielen Dank! Seien Sie nicht traurig, wenn Ihr Gedicht nicht dabei ist.
Die im Auftrag der Berliner Morgenpost von den Werbeprofis gestaltete lyrische Liebeserklärungen an die farbige, vielfältige, überraschende, unfassbare Stadt Berlin ist seit wenigen Wochen Inhalt der aktuellen Werbekampagne, die Berlinweit auf Straßen, Bahnhöfen, Flugplätzen und in Einkaufcentern für Aufmerksamkeit und Schmunzeln sorgt. Alex Römer und Thomas Wildberger geht es darum, die starke Verbundenheit der Berliner und der Berliner Morgenpost zu ihrer Stadt deutlich zu machen. Die Bilder und Texte finden sich auch in Anzeigen, auf City-Light-Postern an Wartepunkten wie Bushaltestellen und als Gratis-Postkarten in Kneipen an vielen Punkten der Stadt wieder.
Bulette, Kebab, KaDeWe,
Funkturm, Alex, Lietzensee,
Pankow, Britz und Tauentzien.
Herrlich lebt sich's in Berlin.
Lilli Dzemski
Blühend chaotisch, blutend zerrissen
strahlt dein vernarbtes Herz zwischen Hackeschen Höfen und Plattenbau kaleidoskopischer Zukunft
entgegen
Doerte Eriskat
Liebeserklärung an Berlin Berlin ist `ne Wucht und `ne Wahnsinsststadt,
die Macken und viele Facetten hat.
Hier wird die Nacht zum Tag gemacht,
es funkelt und glitzert, es brodelt und kracht.
Berlin ist ein Moloch, der schreit und singt
und deine Seele zum Schlingern bringt.
Er hält dich im Bann, du bist fasziniert,
weil in dieser Stadt so viel Neues passiert.
Der Funkturm leuchtet mit seiner Pracht
und zeigt dir den Weg in dunkler Nacht.
Hier pocht Berlins Herz, du hörst wie es schlägt
und dich wie in Trance auf Wolken trägt.
Hier tobt das Leben, hier schepperts und brüllt's.
Du kannst auch allein sein, wenn Du es willst.
Du schaust aus dem Fenster, siehst über die Stadt,
die außer dem Glitzern, auch Dunkelheit hat.
Sie liegt Dir zu Füßen, auch mit funzligem Licht,
dort huschen die Schatten, die sieht man meist nicht.
Die Reichen und Schönen sind besser zu seh'n,
weil sie auf der Bühne im Rampenlicht steh'n.
Da geht's um Millionen, um Macht und um Gier.
Betreten verboten! Das ist deren Revier.
Sie hat viele Gesichter, diese knorrige Stadt,
hat Beulen und Kratzer, ist mitunter aalglatt.
Hörst Berlins große Schnauze, spürst ihr Gefühl,
siehst Grobes und Feines, im dichten Gewühl.
Sie ist eine Heimat, für mich wunderschön,
umgeben von Wäldern, Wiesen und Seen.
Willst du mal reisen, komm einfach hier her,
es gibt stets was Neues, hier steppt der Bär.
Du kannst, wenn du willst, den Knut-schbären seh'n,
der ist schon gewachsen und nicht mehr so kleen.
Wenn Du noch Zeit und Muße hast,
genieße die Tänze im Friedrichpalast.
Wo Du auch hingehst, es ist immer ganz toll
und mit etwas Gedränge mitunter sehr voll.
Denk ich ans Stadion, da fällt mir ein,
da passen beim Fußball Tausende rein.
Wir haben schon viele Spiele erlebt,
da hat vor Begeisterung das Stadion gebebt.
Es war wie im Fieber, man schwitzte und fror,
ein einziger Schrei nur: "Jungs macht noch een Tor!"
Du hörst das Gezeter, das die Stadt von sich gibt,
bist berauscht von der Fülle und auf's Neue verliebt.
Und wäre ich heute woanders als hier,
dann hätte ich Heimweh, viel Heimweh nach Dir. Eva Preibsch, Reinickendorf
Berlin Du bist eine Stadt von Welt,
darum sag ich dir jetzt, was mir an dir gefällt:
Ob Kulturen aus allen Ländern
oder Universitäten, die verändern;
ob Tierzoos für kleine, weiße Stars,
Regierungsbauten wie vom Mars
oder Funktürme im Fußballdesign:
wichtig ist dabei zu sein!
Ob Flughäfen oder Messen:
Berlin, ich bin von dir besessen!
Heidemarie Wiese, Peter Henning, Steglitz
Berlin, du bist für Überraschungen gut,
mal traurig, dann machst Du wieder Mut.
So geht es auf der Lebensleiter rauf und runter,
doch zum Schluss ist man wieder munter.
Das gibt es in keiner Stadt wie hier,
drum kommt man immer wieder gerne her!
Ellen Torne, Steglitz-Zehlendorf
Meine Liebeserklärung an Berlin Ich kam einst aus dem Weserland,
hab bis dato Berlin nicht gekannt.
War umgehauen und entzückt,
es war Liebe auf den ersten Blick.
Bin hergezogen, geh nicht mehr fort,
Berlin, darauf hast du mein Wort!
Du bist meine Liebe, gibst mir Kraft.
Wer dich nicht kennt, bleibt "Schach Matt"!
Erika Hager, Spandau
Liebeslied Du bietest Luft zum Atmen,
gibst meinen Füßen Raum.
Stößt sich der Blick an Mauern,
versöhnt ihn gleich daneben schon ein Baum.
Dazu Alleen, Parks und große Wälder
und abertausend Blumen auf Balkonen.
Hier find ich Platz zum Seele baumeln lassen,
in keiner anderen Stadt will ich wohnen.
Wasser ist Leben, und davon gibt's reichlich,
ob in Schmöckwitz, Wannsee oder Krumme Lanke.
Erfrischend, spritzig, ständig in Bewegung,
sind nicht nur Havel, Dahme, Spree und Panke.
Alles ist ständig hier im Fluss,
flink ist die Zunge und der Witz.
Eintönigkeit ist in Berlin fast ein Fremdwort,
in dieser Stadt hat Vielfalt ihren Sitz.
Heide Binner, Neukölln
In Berlin bin ich geboren,
jroße Klappe, wache Ohren.
Hier lernte ich das ABC.
Die Mauer war mir'n jroßet Weh.
Doch plötzlich war se nich mehr da,
da sang ick froh: Halleluja!
Wie schön liegt nun Berlin vor mir:
Ick hab Dir gern, ick danke Dir.
Gerhard Kolczyk, Neuenhagen bei Berlin
Ich fahr bestimmt sehr gerne
Einmal in weite Ferne.
Doch dann denk ich an Berlin
und fahr schnell wieder hin.
Gisela Falkenhein, Tempelhof-Schöneberg
Berlin I
Berlin II Berlin, Du bist in meinem Herzen,
beim Meckern, Lachen oder Scherzen.
Ob Stenzel, Kossatz oder Halle,
sie malten, dichteten es alle.
Ein großer Dichter bin ich nicht,
ich weiß nur eins: Ich brauche Dich!
Irmgard Schmelz, Reinickendorf
Schnauze hast Du
und auch Herz,
kennst den Ernst
und liebst den Scherz.
Berliner Witz geht um die Welt,
der manchen dunklen Tag erhellt.
Berlin, man fühlt sich wohl bei Dir,
ich mag' Dich so, leb' gerne hier.
Kannst Knaller sein und stille Klause:
Berlin - bei dir bin ich zuhause!
Gabriele Kussmann, Spandau
Du Herz mit Schnauze an der Spree,
geliebtes Heimatland für viele,
wer dich nicht kennt, der hat die Welt verpennt
und "keene" Ahnung von "Jefühlen".
Denn schon zu Zeiten des Romanischen Cafés,
warst du der Inbegriff der Dichter und der Denker.
Und "biste ooch vaänderlich",
Berlin, wir lieben dich!
Barbara Joigneaux-Bouderka, Neukölln
Pack' deine sieben Sachen,
mach' deinem Herzen Luft,
trag' deine Haut zu Markte,
erfüll 'nen guten Zweck,
denn hier kriegst auch du dein Fett weg.
Da musst du hin,
zum bunten Treiben in Berlin.
Wolfgang Franke, Treptow-Köpenick
Ein Blick genügt
Lau weht es durch die Lüfte.
Endlos dehnt sich der Himmel blau.
Um mich herum erblühen Blumen,
überall wohin ich schau.
Ich habe mich kaum noch in Gewalt,
die Welt wird strahlend hell und schön;
wenn ich diese Stadt so wunderbar seh'.
Ein Blick genügt um die Schönheit zu genießen.
Berlin: In einer Stadt die ganze Welt.
Christel Baer, Lichtenberg
Janz nah,
draußen im Jrün,
hab ick dir immer im Blick,
du mein Berlin.
Will ick meener jrößten Liebe hautnah sein,
extra für sie mach ick mir piekfein.
Setz ma einfach in de Bahn
und lass ma in ihre joldne Mitte fahrn.
Ingrid Thomann, Zeuthen
Icke und ich,
mir und mich,
Zille und die mit de Mille,
Klamauk und Stille.
Kultur, Kunst und Wissbegier
auf Alt und Neu, das lob ich mir.
Multikulti tagaus - tagein
für ein neues Dasein.
Millionen - Millionen!
Investitionen!
Sorge und Not
um das tägliche Brot.
Ran an den Feind, mit steter Kraft,
da wurde ja schon anderes geschafft!
Mit großer Schnauze und helfender Hand
geliebtes Berlin, im deutschen Land!
Gerda Mühleck, Reinickendorf
du und icke,
dat ick dir lieb,
ist viel zu wenich
hab och weit mehr als nur een been.
auf deinen scheenen straßen stehn
und wenne nich willst
wern die auch nie wat andert sehn
als imma nur bei dir
du meen berlin.
Michael Köhn, Hitzacker
Berlin geliebte Heimatstadt,
du hat etwas, was keine hat.
Hier ist man stets am Puls der Welt
und das ist es, was so gefällt.
G. Engelmann, Steglitz-Zehlendorf berlin, ick liebe dir! berlin, du bist ne goldne stadt,
die jeder allzu jerne hat,
berlin, du bist ne jroße schau,
du liebst de ferkel wie de sau.
berlin, du bist der zufluchtsort,
für jung und alt een kinderhort.
berlin, du bist das a und o,
da stehste uff und bist k.o.!
berlin, du bist die stadt von welt,
wo mir's am besten ooch jefällt.
berlin, du bleibst de hauptstadt von det land,
in dir passiert so buntes allerhand.
du liebst de schwarzen wie de roten,
und atmest durch bei den exoten,
du nimmst se alle einfach auf
und freust dir riesig am verkauf.
berlin, du bist für alle da
und deshalb imma wunderbar,
berlin, so bleib ooch, was de bist
und ändre nich dein anjesicht.
berlin, du meine zier,
pass uff, ick liebe dir.
Leonie Francke, Hannoversch Münden
Bin ich im Norden oder Süden,
fragt mich mein Sinn: Wo ist Berlin?
Bin ich im Osten oder Westen,
fragt er mich wieder: Wo ist Berlin?
Ob Freude oder Schmerzen,
ständig trag' ich Berlin in meinem Herzen.
Egal wo ich bin,
in mir ist immer Berlin.
Christel Drechsler, Neukölln
Berlin, hast eine riesen große Klappe,
auch ist dein Anspruch nie von Pappe,
hältst dich fast immer zu den größten,
und springst beim Stolzsein mit am höchsten.
Doch wenn's ums Helfen geht, dann Stille,
gibst du mit vollen Händen ville,
drückst dich verlegen in die Ecken,
bestreitest alles ums Verrecken.
Es könnte jemand sonst noch globen,
du hättest een Herz und scharfe Ogen.
Inge Stelter, 14055 Berlin
Berlin - meine Liebe,
wahrhaftig, ich schriebe
dir gerne ein schönes Gedicht,
doch wär'n in der Tat
alle Worte zu platt,
drum versuch ich es besser erst nicht.
Ich habe stattdessen,
mein Herz hier vergessen.
Nein! Besser: Ich hab dir's vermacht.
Du wirst's nehmen müssen.
Es liegt dir zu Füßen: früh morgens, bei Regen, spät abends, für immer und ewig, besonders bei Nacht.
Gisela Leupoldt, 14165 Berlin
Berlin Du bist schrill, du bist laut!
Du hast keine Geschwister
aber viele Dichter.
Nachts hast Du viele Lichter.
Kleine helle und auch bunte!
Nach den schrillen, lauten, hellen, bunten, haben wir auch leise sanfte Töne bei Dir gefunden.
Ob Jung, ob Alt, wir sind in Berlin verknallt!
Berlin wir lieben Dir!
Ramona Steiler, Hohen-Neuendorf
Mein Berlin Gerne schwirr ick inne Weltgeschichte rum,
doch seh ick den Bär'n aus Stein anne Stadtgrenze stehn, dann weiß ick, ick bin wieder daheim,
ick bin wieder in meinem Berlin.
Alle grüßen mir: Alte Häuser, neue Bauten,
och mein Kiez, meine Mopo - allet da - wunderbar.
Meine Stadt die tobt, icke mittendrin, hier is immer wat los - und brauch ich Ruhe, kein Problem.
Die ganze Stadt ist voller Bäume, allet grün,
in ne Spree lass ick meine Beene baumeln
und träum - die ganze Welt is schön, doch zu Hause bin ick nur in meinem geliebten Berlin.
Sigune Schäfer, Alt-Lichtenrade Liebeserklärung
Im Dunkel der Stadt,
schon etwas neblig und diesig,
ging ich zum Brandenburger Tor,
da steht sie - nicht riesig.
Nach18 Jahren wieder,
klein und unglaublich schön:
eine Mauer!
Ich habe darunter gelitten!
Ich sah sie in Echt!
Es befiel mich wirklich ein Schauer!
Sie ist da, dort, wo sie 40 Jahre lang stand.
Mein Vater baute sie auf, mit eigener Hand.
Er wollte sein Land schützen und mauerte sich ein.
Das zu verstehen, war der Horizont zu klein.
Nun ist es 18 Jahre her,
als wir des Nachts das große Geschrei hörten.
Als tausende Menschen die
tödliche Ruhe am Todesstreifen störten.
Wir konnten es nicht glauben und legten uns artig wieder hin,
am nächsten Tag früh wieder arbeiten zu müssen, das hatten wir im Sinn.
Der andere Morgen dann, Unruhe überall,
das Weckradio schellt,
"Tor auf, Tor auf " in den Nachrichten und wir haben plötzlich eine andere Welt.
Die Mauer ist wirklich offen und es fiel kein Schuss,
wirklich nur dafür Herr Schabowski, noch heute einen dankbaren Gruß!
Wer sie nicht gesehen hat, wird sie nie verstehen,
kann heute nur auf die Mauer-Installation sehen.
Mir jedoch macht sie deutlich und erfreulich klar:
Was hier mal stand - ich freu mich - das war!
Der 9. November bleibt ein Freudentag, persönlich,
wer es anders sieht, dem sag ich versöhnlich:
Feiere du, wonach dir ist und lass mich gewähren.
Hätten wir den 9. November 89 nicht, ständen hier Soldaten mit Gewehren!
Ingo Rossignol, Steglitz
Du bist der Schatten aber auch das Licht,
schaue dir immer wieder ins Gesicht.
Du bist die Sonne aber auch der Regen,
ich bin so gern hier in deinem Leben.
Du bist das Wasser aber auch der Wein,
dich lass ich niemals für immer allein.
Du bist die Ebbe aber auch die Flut,
du strahlst immer mehr als jede Glut.
Du stehst für das Ja aber auch für das Nein,
ich bin froh, hier in geboren zu sein.
Lutz Riebschläger, Berlin-Marienfelde
Berlin, was mache ich ohne Dich,
was bin ich ohne Dich? Ich weis es nicht.
Aber ich weiß, was ich mache und was ich bin.
Ich liebe Berlin!!!!!
Berlin liebt die Welt
und die Welt liebt Berlin.
Aber ich liebe nur Berlin.
Xenia Teresa Kletke, Berlin-Zehlendorf
Bin ich auch nicht hier geboren,
ich liebe dich mit Haut und Haar,
das kannst'de glauben,
denn es is wahr.
Ja jede Faser, die is dein,
kann ohne dich gar nicht mehr sein.
Nirgends ist es so wie hier.
Ach ja Berlin, ick liebe dir!!
Gisela Bernlochner
Denk' ich an Berlin und seine Nacht,
bin ich um den Schlaf gebracht.
Musik, Theater ecetera pp,
es ist viel los hier an der Spree!
Ob Kunst, Kultur oder Einkaufsmeile,
hier gibt es einfach keine Langeweile!
Und fahr' ich doch mal fort von hier,
kaum bin ich weg Berlin, vermiss' ick dir!
Achim Schimmer
Auf Endmoränensand gegründet,
im Straßennetz oft grob geflickt.
Am Fluß, der bleischwer durch die Stadt sich windet,
ein Häusermeer, das Narben schmückt.
Berolina, du hast Sommersprossen,
ziehst `nen Flunsch und tust ganz groß.
Die Macken zeigst du unverdrossen
Zickig, nackich, hemmungslos.
Deine Stärken sind woanders
Als du selbst es gerne sagst,
doch dein spröder Charme kann das,
Was alle andern überragt.
Reißt zur Hochform uns hinauf,
zeigst uns was man wirklich kann.
Fächerst Möglichkeiten auf
Forderst jede Frau und Mann.
Berolina wird es machen
Zukunft, Leben, Wahnsinnssachen.
Wenn wir uns finden,
wohl unter Linden,
mit keckem Lachen.
Reinhard Rubsch
Du bist bei mir, beim Schlafen und beim Wachen, Du bist bei mir, beim Weinen und beim Lachen, Du bist bei mir, beim Lieben und beim Hassen, doch niemals möchte ich Dich je verlassen! Irmgard Schmelz, Reinickendorf
In deinem Schoß bin ick jeborn, jespielt uff Schutt, im Sand jewühlt. Trotz Not und Hunga jroß jeword'n, hab man bei Dir stets jut jefühlt! War ick ma wech von Spree-Athen, da fühlt ick schon nach kurza Zeit, nach Hause kommen, det wird scheen, die Stadt jebt mir Zufriedenheit! Michael Klein, Zehlendorf


