Rüstungsmarkt

Russische Firma baut Kalaschnikow für eine Hand

Anfang Dezember soll der Kalaschnikow-Hersteller Ischmasch eine Neuversion der legendären Waffe vorstellen: ein Modell, das mit nur einer Hand bedient werden kann.

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Mit einer „Kalaschnikow für eine Hand“ will Russland wieder auf dem Rüstungsmarkt angreifen. Das Sturmgewehr solle Anfang Dezember vorgestellt werden, berichtete die Moskauer Tageszeitung „Iswestija". „Falls ein Soldat verletzt ist oder aus irgendwelchen Gründen eine Hand nicht benutzen kann, kann er dennoch mit dieser Maschinenpistole alle Operationen erledigen“, zitierte das Blatt einen der Konstrukteure.

Die Waffe wird vom Kalaschnikow-Hersteller Ischmasch hergestellt. Das Kalaschnikow-Modell AK-47 mit dem markant gekrümmten Magazin gehört zu den am meisten verbreiteten Waffen der Welt.

Militärs zeigten sich über den „Einhänder“ jedoch skeptisch. „Solch eine Waffe habe ich noch nie gesehen“, sagte ein hochrangiger Soldat der „Iswestija“.

Die Waffenschmiede Ischmasch war zuletzt in die Kritik geraten. Die russische Armee fordert eine modernere Waffe mit größerer Schussweite und Trefferdichte. Die Armee befindet sich in ihrer bislang größten Reform.