Nein. Bei den amerikanischen Zwischenwahlen am 3. November 2026 können die Wähler Präsident Donald Trump nicht abwählen. Seine Amtszeit endet regulär erst am 20. Januar 2029. Die sogenannten Midterms sind reine Kongresswahlen. Die Amerikaner wählen alle 435 Mitglieder des Repräsentantenhauses und 35 der 100 Senatoren. Außerdem stehen zahlreiche Gouverneure und weitere Amtsträger zur Wahl. Trump selbst steht nicht auf dem Stimmzettel.

Midterms: Demokraten könnten Trumps Regierungsarbeit erschweren

Der Präsident wird alle vier Jahre in einer eigenen Wahl bestimmt. Die nächste Präsidentschaftswahl findet am 7. November 2028 statt. Trotzdem können die Midterms erhebliche Folgen für Trump haben. Verlieren seine Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus oder im Senat, können die Demokraten Gesetze blockieren, Untersuchungen einleiten oder wichtige Personalentscheidungen verhindern. Gewinnen die Demokraten beide Kammern, wird das Regieren für Trump schwieriger. Präsident bleibt er dennoch.

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Auch ein Amtsenthebungsverfahren wäre kein unmittelbares Ergebnis der Wahl. Dafür müsste zunächst das Repräsentantenhaus eine Anklage beschließen. Anschließend wären im Senat zwei Drittel der Stimmen der anwesenden Senatoren für eine Verurteilung erforderlich.

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Fazit: Die Amerikaner stimmen bei den Midterms nicht darüber ab, ob Trump Präsident bleibt. Sie entscheiden aber darüber, wie viel parlamentarische Unterstützung oder Widerstand seine Regierung künftig hat.