Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (SPD), hat die für Samstag geplanten Demonstrationen der Generation Z unterstützt und die Politik aufgefordert, die Anliegen junger Menschen in den Fokus zu rücken. „Protest gehört zu einer lebendigen Demokratie“, sagte der Leipziger Oberbürgermeister dieser Redaktion. Die Forderungen der Jugendlichen verdienten Gehör, ihre Sorgen müssten ernst genommen werden.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Eine Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung äußern, Entscheidungen hinterfragen und Veränderungen einfordern. Wenn junge Menschen am 31. Oktober demonstrieren, wollen sie ihre Zukunft mitgestalten“, so Jung weiter. Er erwarte, dass sie ihre Anliegen friedlich auf die Straße tragen könnten. „Gewalt darf dabei keinen Platz haben. Genauso wenig darf der Blick auf mögliche Ausschreitungen dazu führen, dass die berechtigten Anliegen der Jugendlichen in den Hintergrund geraten“, betonte der Sozialdemokrat.
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Junge Generation: Ihre Perspektive müsse politische Entscheidungen auch beeinflussen
Jung verwies auf Sorgen junger Menschen um Bildung, soziale Sicherheit, bezahlbares Wohnen und ihre Zukunft. Wer sich darüber Gedanken mache, erwarte zu Recht, dass die Politik zuhöre und handle. Es reiche nicht, junge Menschen lediglich zur Beteiligung aufzurufen. Sie müssten auch erleben, dass ihre Perspektiven politische Entscheidungen beeinflussten. „Die junge Generation ist nicht nur die Zukunft unseres Landes. Sie ist Teil unserer Gesellschaft heute. Ihre Fragen verdienen Antworten – und ihre Stimme muss in der Politik Gewicht haben“, erklärte Jung.

Die Initiative „Gen Z regelt“ hat für Samstag in mehreren Städten zu Protesten aufgerufen. Die Jugendlichen wenden sich unter anderem gegen marode Schulen, Kürzungen im Bildungsbereich, steigende Lebenshaltungskosten und eine mögliche Wehrpflicht.






