Das Loch im Zaun des Leipziger Flughafengeländes, das am späten Samstag entdeckt wurde, geht offenbar nicht auf einen Anschlag zurück. Dahinter steckt eher eine unglücklich verlaufene Fahrübung.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Nach Angaben der „Bild“-Zeitung meldeten sich am Sonntagabend zwei Männer in Begleitung von Anwälten bei der Polizei. Sie gaben an, den Schaden bei einer Fahrübung verursacht zu haben. Ein 20-Jähriger ohne Führerschein habe sich auf seine Prüfung vorbereiten wollen, ein 32-Jähriger saß neben ihm. Beide stammen laut Bericht aus Syrien. Sie hätten die Kontrolle über den Wagen verloren und seien in den Zaun gefahren. Die Polizei hält diese Darstellung laut „Bild“ für glaubhaft. Kameraaufnahmen von dem Vorfall gibt es demnach nicht.
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Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Gegen den 32-Jährigen prüfen die Ermittler, ob er das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen haben könnte. Die Ermittlungen zu den Abläufen, den Tatbeteiligungen und einer möglichen Motivlage dauern an.
dpa/aino







