Zwei mutmaßliche Mitglieder des „Islamischen Staates“ sind in Sachsen festgenommen worden. Die Maßnahmen gegen die Männer seien am 11. und 13. August in Dresden und Königstein erfolgt, teilten die Generalstaatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Sachsen am Freitag in Dresden mit. Bei den Tatverdächtigen handele es sich um zwei irakische Staatsbürger im Alter von 27 und 33 Jahren.

Polizei Sachsen nimmt zwei mutmaßliche IS-Mitglieder fest

Den beiden Männern werde die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland zur Last gelegt, hieß es. Sie sollen von Februar 2016 bis Mai 2017 beziehungsweise von April 2016 bis Februar 2017 als Kämpfer in verschiedenen Verbänden der Terrororganisation „Islamischer Staat“ tätig gewesen sein. Hierfür seien sie auch monatlich entlohnt worden.

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Die Beschuldigten sind den Angaben nach aufgrund eines Haftbefehls des Oberlandesgerichts Dresden festgenommen worden. Zudem seien deren Wohnungen in Dresden und Königstein durchsucht worden. Dabei hätten die Behörden Mobiltelefone, einen Laptop und Ausweisdokumente sichergestellt.

epd/viv