Der US-Präsident Donald Trump setzt erneut den Rotstift an. Ende des Monats beendet der US-Präsident das nächste Förderprogramm für Minderheiten. Die gemeinnützige Organisation „ProPublica“ berichtet aus Briefen des Bildungsministeriums, die nichts Gutes für ihre Schützlinge bedeuten.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Das US-Bildungsministerium hat die Förderung für Programme zur Unterstützung taub-blinder Schüler in acht Bundesstaaten zurückgezogen, darunter in Massachusetts und Washington. Eine Maßnahme, die einige der am stärksten gefährdeten Schüler des Landes direkt betrifft. Nun sind auch diese von Trumps „Anti-Diversitäts-Putsch“ ins Visier genommen worden.
USA: Ende September 2025 stoppt die Förderung für taubblinde Schüler
Die Finanzierung sollte eigentlich bis September 2028 fortgesetzt werden, endet aber nun Ende September. Die Programme erhielten jährlich zwar nur eine Million Dollar an Bundesgeldern, seien für die Betroffenen aber lebenswichtig, schreibt die ProPublica in einer Mitteilung.
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„Wie tief kann man sinken?“, sagte Maurice Belote, Co-Vorsitzender der National DeafBlind Coalition, die sich für ein Gesetz zur Unterstützung taub-blinder Kinder und junger Erwachsener einsetzt: „Wie kann man das Kindern antun?”
Aufgrund von Bedenken zu „umstrittenen Ansätzen“ und „Fairness“, entschied sich das Bildungsministerium gegen eine weitere Finanzierung, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte. Die Initiative hat nun sieben Tage Bedenkzeit bekommen, um Einspruch einzulegen.
Bildungsverwaltung warnt: Fehlende Förderung wird „verheerend sein“
Die unterschiedlichen Programme sind Teil eines nationalen Netzwerkes von Organisationen der jeweiligen Bundesstaaten. Sie bieten Schulungen und Ressourcen an, um Familien und Pädagogen zu helfen, taub-blinde Schüler zu unterstützen. Diese Schüler haben oft erhebliche Kommunikationsprobleme und benötigen spezielle Hilfsangebote und Schulungen. Betroffen sind die Bundesstaaten Wisconsin, Oregon, Washington, sowie New England, das von einem Konsortium für Massachusetts, Maine, Connecticut, New Hampshire und Vermont betreut wird.
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Nach Angaben des nationalen Zentrums für Taubblindheit sind in den Vereinigten Staaten 10.000 Kinder und junge Erwachsene bis 21 Jahre taub-blind – in den betroffenen acht Bundesstaaten mehr als 1000. Pädagogen sind auf die Initiativen angewiesen, um Unterstützung für die entsprechenden Fortbildungen zu erhalten.
„Der Verlust dieser Mittel wird sich direkt auf unsere Fähigkeit auswirken, einigen unserer am stärksten gefährdeten Kinder zu helfen“, sagte Jill Underly, Leiterin der öffentlichen Bildungsverwaltung in Wisconsin, in einer schriftlichen Erklärung. „Dieses Geld zu diesem Zeitpunkt des Jahres zu verlieren, wird für die Kinder, die diese Unterstützung am meisten brauchen, verheerend sein.“







