Der Flugzeugträger „USS General R. Ford“ gilt als der größte seiner Gattung weltweit. Das 337-Meter lange Schiff der USA wurde am Sonntag durch den Ärmelkanal in die Nordsee versandt. Am Montag fand dort eine internationale Militärübung statt. Laut den „Kieler Nachrichten“ soll der Mega-Flugzeugträger jetzt in der Nordsee bleiben. Dort stehen in wenigen Tagen gleich zwei Nato-Übungen an.

US Navy in der Nordsee: Nato-Manöver als Antwort auf Russland?

Laut den „Kieler Nachrichten“ deute die Präsenz der beiden Begleit- und Versorgungsschiffe „Supply“ und „William McLean“ auf einen längeren Aufenthalt des pompösen Flugzeugträgers und der US Marine hin. Seitens der USA gibt es allerdings keine offiziellen Angaben, zu welchem Zweck und für wie lange sich die Schiffe und der Flugzeugträger in der Nordsee befinden. Ein möglicher Grund könnten die beiden Nato-Übungen „Quadriga 2025“ und „Northern Coast“ sein, die in den kommenden Wochen stattfinden.

Außerdem lässt sich die zwischenzeitliche Stationierung als Zeichen in Richtung der Russland deuten. Seit mehreren Tagen nehmen die Berichte über russische Marineaktivitäten in der Ostsee zu. Am Samstagabend wurde das russische Kriegsschiff „Admiral Kulakow“ in der Nähe der deutschen Ostseeinsel Fehmarn gesichtet. Das Großmanöver „Sapad 2025“ wurde von Russland für den 12. September angekündigt.

Auf der „USS Gerald R. Ford“ haben mehr als 4500 Besatzungsmitglieder sowie 90 Flugzeuge und Hubschrauber Platz. Sie war zuletzt 2023 in der Nordsee, um am Nato-Manöver „Air Defender 2023“ teilzunehmen.

fmg/jan