Die israelische Armee hat nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Mohammed Sinwar getötet, den mutmaßlichen Chef der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen. „Wir haben Mohammed Sinwar eliminiert“, sagte Netanjahu am Mittwoch bei einer Sitzung des israelischen Parlaments. Mohammed Sinwar ist der Bruder des ehemaligen Hamas-Chefs Jahja Sinwar, der Mitte Oktober von der israelischen Armee getötet worden war.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Israelische Medien hatten nach einem Angriff Israels auf ein Krankenhaus in Chan Junis im südlichen Gazastreifen vor mehr als zwei Wochen berichtet, dass dieser Mohammed al-Sinwar gegolten habe. Verteidigungsminister Israel Katz sagte zuletzt, al-Sinwar sei bei dem Angriff „allen Anzeichen nach ausgeschaltet worden“. Eine offizielle Bestätigung von Israels Armee für dessen Tod gibt es bislang nicht. Auch die Hamas äußerte sich noch nicht dazu.
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Bei dem Angriff wurden mehrere Menschen getötet. Die israelische Armee teilte ohne weitere Details mit, es habe sich dabei um einen „präzisen Angriff auf Hamas-Terroristen in einem Kommando- und Kontrollzentrum“ gehandelt. Nachdem das israelische Militär den Hamas-Militärchef Mohammed Deif im vergangenen Jahr getötet hatte, wurde al-Sinwar zum neuen Chef des bewaffneten Hamas-Arms, der sogenannten Kassam-Brigaden.
dpa/afp







