Russland rüstet auf. Über die verstärkten Bewaffnungsbemühungen gibt es seit längerem Berichte, es geht um Atomwaffen und Kriegsmaschinerie. Dafür braucht es neben Rohstoffen für die Waffen auch Lagerorte, Militärbasen und Kasernen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Eine gemeinsame Recherche des „Spiegel“ und des dänischen Investigativportals „Danwatch“ zeigt, dass beim Bau dieser Anlagen auch eine deutsche Firma zum Einsatz kommen soll.
Artikel über die Ukraine – für Sie recherchiert
Deutscher Baustoff in russischem Nuklear-Lager?
Laut Bauplänen, die dem „Spiegel“ vorliegen, wurden in der Region um Jasnyj an einer Lagerstätte für Atomsprengköpfe und den Hyperschallgleiter Awangard Baustoffe der bayrischen Firma Knauf eingesetzt. Dem Bericht zufolge behielt das unterfränkische Unternehmen die Kontrolle über seine russischen Tochterfirmen und ist damit weiterhin dort aktiv.

Schon vor einem Jahr berichtete das ARD-Format „Monitor“ über die Nutzung von Knauf-Baustoffen in der von Russland eroberten ukrainischen Stadt Mariupol.
Knauf kündigte daraufhin an, nicht mehr in Russland zu arbeiten. Dem „Spiegel“ sagte die Knauf-Gruppe, ihr fließe „seit Bekanntgabe des Rückzugs keine Gewinne aus dem Russlandgeschäft zu“. Der Rückzug sei allerdings noch nicht vollständig vollzogen, die entsprechenden Gespräche aber „recht weit fortgeschritten“.
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Laut „Spiegel“-Bericht liefert Knauf tatsächlich nicht mehr nach Russland, stellt aber dort und im verbündeten Belarus noch Produkte her. Das Unternehmen selbst sagte, es umgehe keine Subventionen und verkaufe in Russland „nahezu ausschließlich an den unabhängigen Baustoffhandel“. Damit gäbe es keine Möglichkeit, die Auswahl des Endkunden zu beeinflussen.
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