Ist es ein Trostpreis oder wird damit der Frieden innerhalb der CDU wiederhergestellt? Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll der ehemalige CDU-Parteivorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses werden. Er war bereits in der vergangenen Legislaturperiode dort ordentliches Mitglied.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Laschet gilt als Verlierer bei der Kabinettsbildung. Der 64-Jährige war lange als möglicher Außenminister gehandelt worden, wurde dann aber nicht für das Amt berücksichtigt. Dieses ging an Parteikollege Johann Wadephul. Laschet hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als er mit fast 100 km/h durch seine Heimatstadt Aachen gerast war und seine Führerschein verloren hatte.

Laschet war 2021 zum Bundesvorsitzenden der CDU gewählt worden. Er setzte sich gegen Friedrich Merz und Nobert Röttgen durch. Bei der Bundestagswahl 2021 trat er als Spitzenkandidat der CDU/CSU an. Nach der verlorenen Wahl machte der praktizierende Katholik den Weg an der Parteispitze für Friedrich Merz frei. Seine Amtszeit endete am 22. Januar 2022.

Neben Laschet versorgt Bundeskanzler Friedrich Merz auch einen weiteren profilierten CDU-Außenpolitiker mit einem Posten: Norbert Röttgen wird stellvertretender Fraktionsvorsitzender und damit Vertreter von Jens Spahn.

tok