Die AfD hat in einer aktuellen Umfrage ihren höchsten Wert seit ihrer Gründung erzielt. Laut einer Erhebung des Insa-Instituts für die „Bild“ kommt die Partei auf 23,5 Prozent und liegt damit nur noch 3,5 Prozentpunkte hinter der CDU, die auf 27 Prozent kommt.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Besonders bemerkenswert: Würde man die Unionsparteien getrennt betrachten, läge die AfD laut Insa-Chef Hermann Binkert sogar vor der CDU. Von den 27 Prozent für CDU und CSU entfallen rund sechs Prozentpunkte auf die CSU – für die CDU allein blieben damit nur 21 Prozent.
Auch das mögliche Wählerpotenzial der AfD sei laut Insa beachtlich. Dieses liege derzeit bei 30,5 Prozent, was auf weiteres Wachstumspotenzial für die Partei um Alice Weidel hindeutet.
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Während die AfD in der Wählergunst steigt, bleiben die übrigen Parteien in der Umfrage stabil oder verlieren leicht. Die Grünen kommen auf 12 Prozent (+1), die SPD rutscht auf 14,5 Prozent (-1). Die Linke bleibt bei 10,5 Prozent, während das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 4,5 Prozent und die FDP mit 3,5 Prozent weiterhin an der Fünfprozenthürde scheitern würden.
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Für die Bildung einer regierungsfähigen Mehrheit wären weiterhin Dreierbündnisse nötig. CDU/CSU, SPD und Grüne kämen gemeinsam auf 53,5 Prozent, während eine Koalition aus CDU/CSU, SPD und Linke auf 52 Prozent käme. Rechnerisch möglich, aber politisch ausgeschlossen, wäre auch ein Bündnis aus Union und AfD mit 50,5 Prozent.
Mit afp







