AfD-Chefin Alice Weidel hat nach eigener Aussage einen Glückwunsch-Anruf von Milliardär Elon Musk nach der Bundestagswahl verpasst. „Ich hab heute Morgen, als ich mein Telefon anmachte beziehungsweise draufgeschaut habe, entgangene Anrufe in der Nacht aus den USA erhalten, unter anderem auch von Elon Musk, der persönlich gratuliert hat“, sagte Weidel bei einer Pressekonferenz in Berlin.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Sie kündigte an, sie werde heute telefonieren, „mit wem, das werde ich Ihnen jetzt hier nicht sagen, weil das gewissen Vertraulichkeitsstufen unterliegt“. Man sei im Austausch und im Gespräch mit allen Seiten „und dazu gehört auch die Trump-Administration in Washington“. Musk, der US-Präsident Donald Trump berät, hatte sich im Wahlkampf für die AfD eingesetzt. 

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Auch Ungarns Regierungschef Orban gratuliert Weidel

Auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat AfD-Chefin Alice Weidel zum guten Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl gratuliert. „Die Menschen in Deutschland haben in großer Zahl für den Wandel gestimmt“, erklärte Orban am Montag im Onlinedienst X. „Ich möchte Alice Weidel zur Verdopplung des Stimmenanteils gratulieren.“ 

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Kanzlerkandidatin Weidel hatte Ungarn bei einem Besuch in Budapest Mitte Februar als „Vorbild“ bei der Eindämmung irregulärer Migration gelobt. Zugleich hob sie die „Vernunftspolitik“ des Landes gegen eine „Bevormundung“ durch die Europäische Union hervor. Orban führe einen „Freiheitskampf“, sagte Weidel weiter. „Wir werden ihm mit Freude folgen.“ Der Ungar steht seit Jahren wegen Verstößen gegen Prinzipien von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Kritik.

AfD-Vize Chrupalla: Glückwünsche von ehemaligen Nationalspielern?

Co-Parteichef Tino Chrupalla fügte hinzu, er habe von zwei Nationalspielern und ehemaligen Spielern des FC Bayern München Glückwünsche bekommen „Von daher auch viele Grüße an Uli Hoeneß.“ Namen wollte Chrupalla nach der Pressekonferenz auf Nachfrage nicht nennen. Es handelt sich seinen Angaben nach aber um ehemalige Spieler auch der Nationalmannschaft. 

Der Satz Richtung des Ehrenpräsidenten des FC Bayern Uli Hoeneß dürfte ein Seitenhieb gewesen sein auf dessen AfD-kritische Äußerungen. Hoeneß hatte bei der Trauerfeier in der Münchner Allianz Arena zu Ehren des gestorbenen Weggefährten Beckenbauer Mitte Januar 2024 gesagt, er würde sich die WM-Stimmung von damals in Deutschland zurückwünschen, aber „die AfD will ich nicht dabei haben“.

lp/dpa