Ein schwerer Zwischenfall beschäftigt die Polizei in Brandenburg: Im Wildpark Johannismühle bei Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming ist am Mittwochmorgen ein Kind verletzt worden. Nach Angaben der Polizei soll es von einem oder mehreren Tieren angegriffen worden sein. Die genauen Umstände des Vorfalls sind noch unklar.

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Wie eine Sprecherin der Polizeidirektion West mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 9.30 Uhr zu der Freizeiteinrichtung gerufen. Auch ein Rettungshubschrauber wurde zur Einsatzstelle alarmiert. Weitere Einzelheiten, etwa zum Alter des Kindes, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

War ein Wolf an dem Angriff beteiligt?

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll ein Wolf das Kind angegriffen haben. Eine offizielle Bestätigung dafür lag zunächst jedoch nicht vor. Die Polizei sprach lediglich von einem oder mehreren Tieren.

Laut einem Bericht des „Tagesspiegel“ soll das Kind schwere Verletzungen am Kopf erlitten haben. Demnach sei es mit einem Hubschrauber in das Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn gebracht worden. Die Polizei bestätigte diese Details zunächst nicht im Einzelnen.

Die Ermittlungen zum Hergang des Vorfalls liefen zunächst noch. Ob und unter welchen Umständen es zu dem Angriff kam, war zunächst offen.

Wildpark südlich von Berlin bleibt geschlossen

Der Wildpark Johannismühle liegt rund 45 Kilometer südlich der Hauptstadt und wird privat betrieben. Auf dem Gelände leben unter anderem Grau- und Polarwölfe.

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Am Mittwoch blieb die Einrichtung geschlossen. Auf der Internetseite des Wildparks wurde auf die Schließung hingewiesen, ohne einen Grund zu nennen. Auch auf telefonische Nachfrage wollte sich der Park zunächst nicht näher zu dem Vorfall äußern.