Der Mallorca-Urlaub kann schnell zum Albtraum werden, wenn persönliche Daten in falsche Hände geraten oder sogar finanzielle Schäden entstehen. Anlass zur Sorge gibt eine neue Betrugsmasche auf der beliebten Urlaubsinsel Mallorca, bei der Kriminelle mit manipulierten QR-Codes gezielt Urlauber ins Visier nehmen. Davor warnt die Policía Nacional in Spanien in einem Video auf TikTok.

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Beim sogenannten Quishing nutzen die Täter scheinbar harmlose QR-Codes, die etwa auf Speisekarten, Parktickets oder vermeintlichen Strafzetteln platziert sind. Wer sie unbedacht scannt, landet jedoch nicht selten auf gefälschten Webseiten, über die sensible Daten abgegriffen werden können.

Neue Betrugsmasche erobert Spanien und Mallorca

Beim sogenannten Quishing, einer Mischung aus Phishing und QR-Code, nutzen Kriminelle gezielt die Unachtsamkeit vieler Urlauber in Spanien und auf der Ferieninsel Mallorca aus. Das Scannen von QR-Codes auf Speisekarten oder zu Informationszwecken hat sich inzwischen fest im Alltag etabliert und wirkt oft harmlos. Doch laut spanischer Polizei kann genau diese Gewohnheit schnell zur digitalen Falle werden.

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Nach dem Scannen öffnet sich in der Regel ein Link, der auf täuschend echt gestaltete Webseiten führt, die offiziellen Angeboten zum Verwechseln ähnlich sehen. Dort werden Nutzer anschließend zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert, darunter E-Mail Adressen, Telefonnummern oder sogar Kreditkarteninformationen. Während bei digitalen Speisekarten noch eine gewisse Vorsicht vorhanden ist, erscheint das Scannen von QR-Codes auf vermeintlichen Knöllchen oder Parktickets vielen als praktische und legitime Zahlungsmethode.

Woran lässt sich Quishing erkennen?

Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollten Urlauber QR-Codes ausschließlich dann scannen, wenn deren Herkunft zweifelsfrei nachvollziehbar ist. Gerade auf Mallorca greifen Betrüger zunehmend auf manipulierte Aufkleber oder überklebte Codes zurück, die im Alltag kaum als Fälschung zu erkennen sind.

Nach dem Scannen empfiehlt es sich, die angezeigte Internetadresse genau zu prüfen und sicherzustellen, dass sie tatsächlich zur angegebenen Einrichtung, einem Restaurant oder einer Organisation gehört. Viele Smartphones bieten zudem Funktionen, mit denen der Ziellink vor dem Öffnen vollständig angezeigt werden kann. Bei der Aufforderung zur Eingabe sensibler persönlicher Daten ist besondere Vorsicht geboten.

Sollte es dennoch zu einem Betrugsfall kommen, sollten Betroffene umgehend alle relevanten Passwörter ändern und unverzüglich die Polizei informieren, um weiteren Schaden zu verhindern.