Ein 57-Jähriger hat im südostitalienischen Apulien versehentlich Goldbarren im Wert von 130.000 Euro im Müll entsorgt. Wie die Zeitung „La Republicca“ berichtet, hatte der Mann seine gesamten Ersparnisse in die Goldbarren gesteckt, sie dann aber irrtümlich für Abfall gehalten und in einen Mülleimer auf der Straße geworfen.

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Demnach ereignete sich der skurrile Vorfall bereits Anfang Februar in dem Dorf Torre Lapillo in der Provinz Lecce. Offenbar hatte er eine Schatulle für gewöhnlichen Hausmüll gehalten und vergessen, dass er darin 20 Goldbarren deponiert hatte. Als dem Mann sein Versehen aufgefallen war, alarmierte er eine Wache der Carabinieri im Örtchen Porto Cesareo.
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„Hilfe, ich habe meine Goldbarren in den Müll geworfen“
„Hilfe, ich habe meine Goldbarren in den Müll geworfen“, so habe sich der Geschädigte bei den Polizisten gemeldet. Diese hätten dem 57-Jährigen zunächst nicht geglaubt. Auf Aufnahmen einer Überwachungskamera soll aber zu sehen gewesen sein, wie die Barren im Müll verschwanden. Zugleich gab er an, dass die Mülltonne inzwischen geleert worden sei.
Daraufhin hätten die Beamten den Transporter des Entsorgungsunternehmen aufspüren können. Nach einer aufwendigen Suche seien die Goldbarren schließlich auf der Mülldeponie in Ugento gefunden worden. Wenige Tage später habe der rechtmäßige Besitzer seine Goldbarren dann auf einer Polizeiwache zurückerhalten.
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Nachfrage nach Gold auf Rekordhoch – auch Barren und Münzen gefragt
Die weltweite Nachfrage nach Gold ist wegen der Flucht in sichere Geldanlagen so stark wie noch nie. Im vergangenen Jahr habe die Nachfrage mit 5.002 Tonnen einen Höchststand erreicht, hatte der Branchenverband World Gold Council (WGC) in London Ende Januar mitgeteilt. Vor allem Ende 2025 hätten wachsende Unsicherheiten in der Weltwirtschaft die Flucht in den sicheren Anlagehafen Gold angetrieben. Das Volumen der Investitionen in das Edelmetall bezifferte der Verband auf insgesamt 555 Milliarden US-Dollar (463 Mrd. Euro).
Besonders gefragt waren nach Angaben der WGC-Experten Wertpapiere, die mit physischem Gold hinterlegt sind, etwa sogenannte Gold-ETFs. Investoren haben aber auch bei physischem Gold verstärkt zugegriffen. Der Verband bezifferte die weltweite Nachfrage nach Barren und Münzen auf 1.374 Tonnen beziehungsweise 154 Milliarden Dollar.
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