Am Montag war die Ex-Biathletin Laura Dahlmeier beim Klettern am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Ihr guter Freund Thomas Huber (58) nimmt mit einem emotionalen Beitrag von ihr Abschied. Der Bergsteiger schreibt bei Instagram: „Ahhh Laura, dein Zelt bleibt jetzt leer, aber deine Energie strahlt in diesen Bergen bis hin zur Ewigkeit. All der Schmerz über das erlebte ist kaum in Worte zu fassen.“

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Trotz des Todes von Dahlmeier findet Huber auch Trost spendende Worte: „So tragisch alles ist, Laura lebte ihren Traum bis zuletzt, zu jeder Sekunde und sie war und ist immer noch ein Vorbild dafür, dass das Leben ein unfassbares Geschenk ist, das mit Liebe, Leidenschaft und Feuer erfüllt werden soll, alles andere wäre tragisch.“
Huber richtet eine Passage direkt an Laura Dahlmeier: „Danke Laura für alle Momente die wir zusammen erleben durfte. Wir alle werden vieles vermissen, dein Lachen, deine Energie, das Hai mi lecks am Arsch aus deinen Mund...“
Huber über Dahlmeier: „Wir wussten, dass Laura zu ihrem letzten Gipfel aufgestiegen war“
Bereits in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk erklärte Huber, dass der Laila Peak für Dahlmeier etwas ganz Besonderes sei: „Ich weiß von Laura, dass sie immer von einem Berg geschwärmt hat – und das ist der Laila Peak. Wir waren im Vorfeld schon sehr oft in Kontakt, weil sie Erfahrungen brauchten, wie die Berge da ausschauen. Und ich habe ihnen vieles erzählt, auch Möglichkeiten gegeben, welche Berge für sie vielleicht geeignet wären“, sagte der Profibergsteiger.
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Huber war selbst noch an der Rettungsaktion für Dahlmeier beteiligt. Bei Instagram schreibt er dazu: „Nach einen mehrmaligen überflug am Layla Peak wussten wir, dass Laura zu ihren letzten Gipfel aufgestiegen war. Marina Krauss lebte und konnte gegen Abend selbständig absteigen.“
Dahlmeier war im Hochgebirge mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss unterwegs. Die beiden erfahrenen Bergsteigerinnen brachen den Aufstieg vor dem Erreichen des Gipfels auf 5.700 Metern Höhe ab. Beim Abstieg wurde Laura Dahlmeier von dem Steinschlag getroffen. Am Mittwoch wurde Dahlmeier von ihrem Management nach dem Unfall im Karakorum-Gebirge für tot erklärt.
Mit zwei olympischen Goldmedaillen 2018 in Pyeongchang (Südkorea) und insgesamt sieben Weltmeistertiteln war Dahlmeier die erfolgreichste deutsche Biathletin des vergangenen Jahrzehnts. Vor allem die WM 2017 in Hochfilzen prägte sie famos, als sie bei sechs Starts fünfmal Gold und einmal Silber holte. In der Saison 2016/17 sicherte sie sich außerdem den Sieg im Gesamtweltcup.
dw/dpa




