Die Urlaubssaison läuft auf Hochtouren und die Vorfreude ist bei vielen Reisenden groß – sei es ein entspanntes Wochenende an der Ostsee, in Italien oder ein naturnahes Abenteuer in den Bergen. Doch inmitten von Angeboten für Ferienhäuser und -wohnungen lauert eine immer größer werdende Gefahr: gefälschte Inserate.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Betrüger werden immer raffinierter, und was auf den ersten Blick wie das perfekte Schnäppchen wirkt, kann sich schnell als teurer Albtraum herausstellen. Damit Ihr Urlaubstraum nicht zum Reinfall wird, erklären wir, woran Sie Fake-Inserate erkennen und wie Sie sich davor schützen.
Auch interessant
Suche nach der Unterkunft: Darauf sollten Sie besonders achten
Nicht immer lassen sich unseriöse Internetangebote schnell entlarven. Es gibt jedoch Warnsignale, auf die Sie achten können. Plattformen wie FeWo-direkt oder die Verbraucherzentralen bieten zudem wertvolle Tipps, wie Sie Betrüger erkennen können.
Falsche Fotos oder Texte
Wichtig vor allem bei eher unbekannten Anbietern: Viele Betrüger kopieren echte Fotos von anderen Portalen, wie der Ferienhausanbieter Fincallorca erklärt. Um herauszufinden, ob die Bilder tatsächlich seriös sind oder bereits auf anderen Websites verwendet wurden, können Sie eine Google-Rückwärtssuche durchführen. Wie das genau funktioniert, zeigen zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Netz.
Registrierungs- oder Lizenznummer
In vielen Ländern und Regionen gibt es eine klare Vorgabe: Vermieter von Ferienunterkünften benötigen eine offizielle Registrierungs- oder Lizenznummer, die von den zuständigen Behörden ausgestellt wird. Diese Nummer ist nicht nur Vorschrift, sondern auch ein wichtiger Hinweis auf die Seriosität des Angebots – und sie muss in den Inseraten oder Angebotsdetails angegeben sein. Fehlt diese Nummer oder wirkt das Inserat auffällig vage, könnte es sich um eine Betrugsmasche handeln.
Auch interessant
Sofortige Zahlungsaufforderung per WhatsApp
Vorsicht ist angesagt, wenn nach der Buchung plötzlich eine E-Mail oder WhatsApp-Nachricht mit einer dringenden Zahlungsaufforderung eintrudelt. Seriöse Anbieter nutzen für die Abwicklung von Zahlungen sichere Plattformen und verlangen selten eine direkte Überweisung.
Betrüger hingegen greifen genau zu solchen Methoden, um Urlauber unter Druck zu setzen – und einmal überwiesen, ist das Geld oft unwiederbringlich weg. Lassen Sie sich davon nicht täuschen: Ignorieren Sie solche Aufforderungen und halten Sie sich an die offiziellen Zahlungswege der Buchungsplattform.
- Sommerurlaub: Hitze – Arzt warnt vor diesen Urlaubszielen und nennt 4 Kriterien
- Urlaubsplanung: „Touristen sind wie Lemminge“ – Wohin Sie nicht reisen sollten
- Fliegen: Flugangst: Piloten verraten, welche Tipps wirklich helfen
- Beliebte Insel: Mallorca als Sauf-Hotspot? Experte: „Ehefrau ist nicht dabei“
- Reisen: Mäuse, Dreck, Verspätung: Wie schlimm ist es im FlixTrain?
Buchen ohne böse Überraschungen: So geht’s
Besonders wichtig ist, den Anbieter gründlich zu prüfen: Gibt es auf der Webseite ein vollständiges Impressum? Finden sich Bewertungen, die glaubwürdig klingen? Und sind die Preise auffällig günstig? Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist oft Vorsicht geboten.
Sichere Buchungsportale
Wie Sie buchen, macht ebenfalls einen Unterschied: Setzen Sie auf seriöse Buchungsplattformen, die transparent und sicher arbeiten. Häufig sind Mitgliedschaften in anerkannten Branchenverbänden, wie dem Deutschen Reiseverband (DRV), ein gutes Indiz für Seriosität. Achten Sie zudem auf eine klare und nachvollziehbare Zahlungsabwicklung. Zahlungen sollten über die Plattform erfolgen, nicht per Bankscheck oder Direktüberweisung.
Kontakt zu dem Anbieter
Ein weiteres Zeichen für Vertrauen: ein enger, aber unaufdringlicher Kontakt zur Unterkunft. Seriöse Anbieter stellen Ihnen rechtzeitig alle wichtigen Infos zur Verfügung, von der genauen Adresse bis hin zu Ansprechpartnern vor Ort. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann vorab prüfen, ob das Ferienhaus oder die Wohnung tatsächlich existiert – Online-Karten und Street View helfen hier weiter.







