Ein Routineflug von Mallorca nach Berlin endete am Montagabend mit einem unplanmäßigen Stopp – und einem Schreck für dutzende Passagiere: Weil sich während des Flugs Rauch im vorderen Teil der Kabine ausbreitete, musste eine Ryanair-Maschine im südfranzösischen Marseille landen. Die Feuerwehr rückte an, mehrere Reisende klagten über Atemwegsreizungen.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Wie ein Sprecher der Airline gegenüber dem Tagesspiegel bestätigte, handelte es sich um ein „kleines technisches Problem“. Die genaue Ursache für die Rauchentwicklung sei noch nicht bekannt.
Auch interessant
Passagiere bemerkten Rauch in der Kabine
Bereits vor dem Abflug in Palma de Mallorca hatte sich die Reise verzögert. Statt der ursprünglich geplanten Ryanair-Maschine musste kurzfristig ein Airbus der Lauda Air einspringen, eine Tochtergesellschaft der Airline. Das Ersatzflugzeug hob schließlich fast zwei Stunden später als geplant ab.
Während des Flugs bemerkten Passagiere dann plötzlich Rauch in der Kabine. Die Piloten reagierten schnell und entschieden sich für eine Sicherheitslandung in Marseille. Dort untersuchte die Feuerwehr die Maschine etwa 20 Minuten lang, bevor die Passagiere das Flugzeug verlassen durften.
Keine medizinischen Notfälle
Trotz der Aufregung: Zu ernsthaften medizinischen Zwischenfällen kam es offenbar nicht. Die betroffenen Urlauber konnten später mit einer Ersatzmaschine weiter nach Berlin reisen, zwar mit stundenlanger Verspätung, aber immerhin sicher.
- Sommerurlaub: Hitze – Arzt warnt vor diesen Urlaubszielen und nennt 4 Kriterien
- Urlaubsplanung: „Touristen sind wie Lemminge“ – Wohin Sie nicht reisen sollten
- Fliegen: Flugangst: Piloten verraten, welche Tipps wirklich helfen
- Beliebte Insel: Mallorca als Sauf-Hotspot? Experte: „Ehefrau ist nicht dabei“
- Reisen: Mäuse, Dreck, Verspätung: Wie schlimm ist es im FlixTrain?
Ryanair entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Fluggäste stets oberste Priorität habe.
Hinweis der Redaktion: In einer ursprünglichen Version des Textes war fälschlicherweise von einer „Notlandung“ die Rede. Der Fehler wurde korrigiert.





