Der Sänger der norwegischen Popband „a-ha“ („Take On Me“), Morten Harket, hat Parkinson. Wie er in einem Interview auf der Band-Webseite berichtete, habe er die Diagnose bereits vor einigen Jahren bekommen. Nun spricht er erstmals öffentlich über seinen Krankheitsverlauf und welchen Einfluss die Diagnose auf ihn hat.

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„Ich habe kein Problem damit, die Diagnose zu akzeptieren“, betonte der Sänger laut einem ZDF-Bericht. Dennoch belaste ihn die Krankheit sehr. Der fünffache Vater leide vor allem unter dem „schwierigen Balanceakt“ der Einnahme der Medikamente und dem Umgang mit den Nebenwirkungen. „Ich versuche mein Bestes, um zu verhindern, dass mein gesamter Körper verfällt“, wird Harket zitiert.

Bei der Parkinson-Krankheit ist ein äußerst schnelles Fortschreiten der neurologischen Einschränkungen typisch. Allein in Deutschland sind aktuellen Zahlen zufolge fast 300.000 Menschen ab 40 Jahren betroffen. Zu den charakteristischen Symptomen von Parkinson zählen unkontrollierbares Zittern, verlangsamte Bewegungen, Muskelverspannungen, Gang- und Gleichgewichtsstörungen sowie starre Mimik.

Harket hat Parkinson: Milderung brachte neurologische Behandlung

Milderung habe eine Behandlung im Jahr 2024 gebracht. Demnach seien ihm im Juni Elektroden ins Gehirn implantiert worden. Durch diese sogenannte Tiefe Hirnstimulation habe er weniger Symptome. Ein zweiter Eingriff, die rechte Hirnhälfte betreffend, folgte im Dezember vergangenen Jahres.

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Problematisch für den Sänger ist jedoch auch der Einfluss auf seine Stimme. „Die Probleme mit meiner Stimme sind einer von vielen Gründen für die Unsicherheit über meine kreative Zukunft“, sagt er. Ungewiss ist, wie lange er berühmte Lieder der Band wie „Take On Me“ noch wird performen können.

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Harket schreibe weiterhin an Songs

Derzeit sehe er keine Möglichkeit, den Gesang wieder aufzunehmen. Für Harket ist das aber kein Grund zum Verzweifeln. Zwar könne er sich derzeit über seine Stimme nicht künstlerisch ausdrücken, jedoch sei das nicht alles, womit er sich im Leben identifiziere. Er schreibe weiter Songs, von denen er aber noch nicht wisse, ob diese mal veröffentlicht werden.

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Gut möglich ist, dass a-ha nach der Veröffentlichung ihres Albums „True North“ und einem begleitenden Film wegen Harkets Erkrankung nicht auf Tournee ging. Keyboarder Magne Furuholmen hatte damals gesagt, dass Harket die Freude daran verloren habe.