Die Insel Sardinien hat den schönsten Strand der Welt. Der Cala Goloritzè mit seinen weißen Kieselsteinen und kristallklarem Wasser hat es auf Platz eins der „World's 50 Best Beaches of 2025“-Liste geschafft. Er übertraf damit Mitbewerber auf den Philippinen, in Thailand, in Polynesien und auf den Seychellen. Seine natürliche Schönheit wird durch die berühmten „Zacken“ aus weißem Gestein, die ihn umgeben, noch verstärkt.

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Der Strand kann nur zu Fuß oder mit dem Boot erreicht werden. Seine abgeschiedene Lage macht ihn zum idealen Ort für alle, die dem Alltag entfliehen und in die unberührte Natur eintauchen wollen. Der Strand eroberte den ersten Platz für „seine wilde Schönheit“, heißt es in der Begründung. „Obwohl die gesamte Küste im Osten Sardiniens atemberaubend ist, sticht Cala Goloritzè wegen seiner spektakulären 143 Meter hohen Kalksteinspitze hervor, die an eine Kathedrale erinnert und ganzjährig von Kletterern bestiegen wird.“

Urlaub in Italien: Weiter Strand Sardiniens schafft es ins Ranking

„Das Wasser hier ist unglaublich klar und perfekt zum Schwimmen, aber was diesen Strand wirklich auszeichnet, sind die großen Bemühungen, mit denen er geschützt wird“, schrieben die Experten von „The World‘s 50 Best Beaches of 2025“. Cala Goloritzè wurde in den 1990er-Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt und ist noch immer außergewöhnlich gut erhalten. Der tägliche Zugang der Besucher ist eingeschränkt und durch eine begrenzte Anzahl von Eingängen geregelt, eine Maßnahme, die es ermöglicht hat, die ökologische Integrität und die intime Atmosphäre zu erhalten. „Dieser Strand ist die perfekte Kombination aus unberührter Naturschönheit und einem unvergleichlichen Stranderlebnis.“

Ein anderer Strand Sardiniens schaffte es auf Platz 50 der Weltrangliste. Dabei handelt es sich um La Pelosa in Stintino in der Gegend von Sassari im Norden Sardiniens. Sardinien ist wegen seiner wunderbaren Strände bekannt, die die Insel streng schützt. Da die Zahl der Touristen Jahr für Jahr steigt, sind einige Strände inzwischen nur für eine maximale Anzahl von Personen zugänglich.

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Urlaub auf Sardinien: Strandzugang nur noch per App

Ein neuer Trend in Italien in diesem Sommer ist der Strandzugang per App: Um die Auswirkungen des Massentourismus in Schranken zu halten, führen immer mehr Badeortschaften auf Sardinien digitale Systeme ein, mit denen der Strandzutritt online gebucht werden muss. Das gilt etwa für den Strand Tuerredda in der Bucht von Teulada. Hier müssen sich Touristen ab dieser Sommer-Saison per App oder Website ein Ticket kaufen und eine Reservierung tätigen. Die Preise dafür sollen bei ein bis zwei Euro liegen. Das Kapazitätslimit liegt bei 1100 Besuchern, wobei 371 Plätze für Strandbäder und 729 für den frei zugänglichen Strandbereich reserviert sind. Besuchende, die zu spät am Strand eintreffen, müssen mit dem Verlust ihrer Reservierung rechnen. Die App wird im Juli downloadbar sein.

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Bürgermeister Angelo Milia wies darauf hin, dass mit der Einführung des digitalen Zugangssystems die Gemeinde Teulada auch die Infrastruktur verbessern wird: Der Parkplatz wird modernisiert, Toiletten, Duschen und Fußduschen werden renoviert.Die Gemeinde Teulada steht mit ihren Maßnahmen nicht allein da. Weil Italien in diesem Sommer wieder mit einem Tourismusboom rechnet, müssen Urlauber in vielen beliebten Badeortschaften den Strandbesuch im Voraus buchen. Um etwa einen Massenandrang am Sandstrand von Brandinchi im beliebten Ort San Teodoro im Norden Sardiniens zu vermeiden, werden nicht mehr als 1447 Badegäste pro Tag zugelassen.

Auch Lampedusa – international mittlerweile eher mit hohen Zahlen ankommender Geflüchteter als mit seinem türkisen Meerwasser assoziiert – setzt Badegästen Schranken. Der unter dem Namen „Kaninchenstrand“ bekannt gewordene Spiaggia dei Conigli im Süden der Insel gilt als eine der schönsten Küsten Europas und erfreut sich so zunehmender Popularität. Die Behörden reagierten und lassen kommenden Sommer höchstens 550 Personen gleichzeitig zu.