Papst Franziskus ist tot. Das Oberhaupt von rund 1,4 Milliarden Katholikinnen und Katholiken starb am Ostermontag um 7.35 Uhr in Rom im Alter von 88 Jahren, wie der Vatikan mitteilte. Jorge Mario Bergoglio war der erste Papst aus Lateinamerika, der erste Jesuit auf dem Stuhl Petri – und für viele ein Hoffnungsträger: für eine Kirche mit mehr Nähe, mehr Demut, mehr Reformwillen.

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Seit Mitte Februar wurde Franziskus in der römischen Gemelli-Klinik behandelt. Aus einer zunächst harmlos erscheinenden Bronchitis entwickelte sich eine schwere Lungenentzündung, später kam Nierenversagen hinzu. Die Sorge wuchs, immer wieder versammelten sich Hunderte von Gläubigen auf dem Petersplatz. Nach einer kurzer Besserung verließ Franziskus am 23. März das Krankenhaus. Noch am Ostersonntag spendete er im Rollstuhl den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ – der Stadt und dem Erdkreis.
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