Auf der Kanaren-Insel Lanzarote kam es am Wochenende zu Überschwemmungen und Starkregen. Zeitweise hatte die Regionalregierung den Notstand ausgerufen, am Sonntagmorgen wurde er aufgehoben. Wie das Portal „La tiempo de Canarias“ berichtet, fielen in der bei Urlaubern beliebten Küstenstadt Costa de Teguise binnen kürzester Zeit bis zu 97,5 Liter Regen pro Quadratmeter.

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Auch in der Hauptstadt der Insel Arrecife verursachte der Starkregen Chaos, hier fielen rund 61 Liter pro Quadratmeter. Die Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Videos in den sozialen Medien zeigen, wie der Regen ganze Straßenzüge unter Wasser setzte.

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Urlaub auf Kanaren: An Ostern steigen die Temperaturen

Menschen wurden laut Medienberichten bei dem Unwetter nicht verletzt. Der Sachschaden dürfte jedoch immens sein. Inzwischen laufen laut Regionalregierung die Aufräumarbeiten. Straßen, Häuser und Plätze müssen von Wasser und Schlammmassen befreit werden. Immerhin: Das Wetter hat sich inzwischen gebessert. Für die kommenden Tage sind viel Sonnenschein und Temperaturen bis 25 Grad angesagt.

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Das dürfte insbesondere Urlauber zu Ostern freuen. Sie können nach den Unwettern mit Hoffnung auf die kommende Woche blicken. Gleiches gilt neben den Kanaren auch für die Balearen. Nachdem Spanien mit einer länger anhaltenden Dürre zu kämpfen hatte, kam es auch dort zeitweise zu Starkregen.

Auf dem spanischen Festland sieht es vielerorts anders aus – dort wird auch am Osterwochenende mit Regenfällen gerechnet. Das ist allerdings ein Segen für die Natur. Denn die lang anhaltende Trockenphase, die das Land seit drei Jahren im Griff hat, sei noch nicht komplett überwunden, sagte ein Sprecher des staatlichen Wetteramtes Aemet jüngst. Erst wenn auch der April nass bleibe, könne man von einem echten Wendepunkt sprechen.

lro