Ein Norovirus-Ausbruch hat auf dem Luxus-Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 mehr als 230 Menschen erkranken lassen. Betroffen sind sowohl Passagiere als auch Besatzungsmitglieder, die auf einer 29-tägigen Reise von England in die Karibik unterwegs sind. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC), eine Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, bestätigten den Vorfall.
Norovirus: Mehr als 230 Infizierte an Bord
Die Queen Mary 2, das Flaggschiff der Reederei Cunard Line, legte am 8. März von Southampton, England, ab. Am 18. März, nach einem Zwischenstopp in New York City, wurde der Ausbruch gemeldet. Laut CDC zeigten 224 von insgesamt 2538 Passagieren sowie 17 der 1.232 Besatzungsmitglieder Symptome wie Durchfall und Erbrechen.
Als Reaktion auf den Ausbruch haben das Schiff und die Besatzung die Reinigungs- und Desinfektionsverfahren verstärkt, Stuhlproben für Tests gesammelt und erkrankte Personen isoliert, so die CDC. Nach Angaben von Cunard seien die Fälle bereits rückläufig, da das Schiff intensiv gereinigt werde.
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Neben New York machte das Schiff in mehreren karibischen Häfen Halt, darunter St. Maarten, St. Lucia und Barbados. Die Queen Mary 2 befindet sich aktuell auf dem Rückweg nach Southampton, wo sie am 6. April erwartet wird.
Norovirus auf Kreuzfahrtschiffen keine Seltenheit
Die Reederei betont, dass die Situation genau beobachtet und alle notwendigen Schritte unternommen werden, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Laut CDC ist das Norovirus besonders ansteckend und verbreitet sich durch Kontakt oder kontaminierte Lebensmittel und Oberflächen. Eine spezifische Behandlung gebe es nicht, die meisten Infizierten erholen sich jedoch innerhalb weniger Tage. Neben Erbrechen und Durchfall können laut CDC Bauchschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Körperschmerzen oder Dehydrierung weitere Symptome sein.

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Norovirus-Ausbrüche sind auf Kreuzfahrtschiffen keine Seltenheit. Aufgrund der engen Räumlichkeiten können sich Infektionen schnell ausbreiten. Allein im Jahr 2025 wurden bereits zehn Ausbrüche auf verschiedenen Kreuzfahrten gemeldet.
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Gesundheitsbehörden raten, auf eine gute Handhygiene zu achten und insbesondere nach Kontakt mit möglicherweise kontaminierten Oberflächen gründlich die Hände zu waschen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um den Körper während einer Infektion zu stabilisieren.





