Hunderttausende, vielleicht sogar mehrere Millionen tote Quallen sind am Wochenende an die Strände Mallorcas gespült worden. Am Samstagmorgen waren etwa die Buchten des Küstenorts Port de Sóller im Nordwesten der Insel mit einem blauen Teppich aus Quallen bedeckt, berichtet das „Mallorca Magazin“. Dabei soll es sich um sogenannte Segelquallen handeln. Die offenbar durch starken Wellengang an die Küste gespült wurden.

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Die Quallen sind laut der Deutschen Stiftung Meeresschutz weltweit verbreitet und leben an der Wasseroberfläche in tropischen und subtropischen Meeren und im westlichen Mittelmeer. Mitunter bilden sie kilometerlange Schwärme. Für den Menschen sind sie zwar ungefährlich, ihr massenhaftes Auftreten auf Mallorca könnte allerdings noch zum Problem werden.

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Denn wenn die toten Quallen nicht rechtzeitig entfernt werden, beginnen sie zu faulen – und zu stinken. Das wiederum zieht Insekten an. Die Behörden stehen angesichts der Masse an Quallen also vor einer gewaltigen Aufgabe. Aber sehen Sie selbst:

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Angespült wurden die Quallen vermutlich auch wegen der massiven Winde der vergangenen Tage. Über Mallorca zog am Wochenende ein Sturm hinweg. Am heftigsten war das Unwetter auf der kleineren Nachbarinsel Menorca. Dort gab es orkanartige Böen und auch am Sonntag war es noch sehr stürmisch. Auch in Höhenlagen des Tramuntana-Gebirges auf Mallorca war es extrem windig. Der spanische Wetterdienst Aemet warnte für Menorca vor bis zu 13 Meter hohen Wellen. 

Die Folgen müssen jetzt beseitigt werden. Und die Zeit drängt. Denn nun kommt die Sonne raus und es wird heißer auf der Baleareninsel. In der neuen Woche sollen die Temperaturen auf 22 Grad steigen. Das dürfte die Urlauber freuen. Bald startet die neue Saison. Die Strände sind dann hoffentlich wieder frei von toten, faulenden Quallen.