Ein Touristen-Boot mit 44 Menschen an Bord ist vor der ägyptischen Stadt Hurghada am Roten Meer gesunken. Zuerst berichteten mehrere lokale Medien über den Vorfall. Dabei sollen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen sein. Es habe sich bei dem Boot um einen „Halbtaucher“ gehandelt, von dem aus die Unterwasserwelt beobachtet werden kann. Bislang konnten offenbar 29 Menschen gerettet werden.

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Ägyptische Medien berichteten, das Boot mit dem Namen „Sindbad“ sei zur Erkundung von Korallenriffen gestartet. Es ist offenbar eines von zwei Booten des Unternehmens „Sindbad Submarines“. Das Unternehmen bietet Touristen Unterwasser-Tagestouren an und wirbt auf seiner Webseite mit einem Video des inzwischen gesunkenen Boots. Auch auf der Plattform Youtube finden sich zahlreiche Werbe- und Urlaubsvideos, die auch den Innenraum des Boots zeigen:

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U-Boot-Unglück vor Hurghada: 44 Passagiere haben in der „Sindbad“ Platz

„Sindbad Submarines“ wirbt auf seiner Webseite explizit mit der Sicherheit seiner Boote. „Genießen Sie die atemberaubende Aussicht im klimatisierten Komfort und der Sicherheit unseres U-Boots“, heißt es da. Demnach wurden die Halbtaucher in Finnland hergestellt und können dem Wasserdruck in bis zu 75 Metern Tiefe standhalten. Laut Angaben des Anbieters wird bei den Unterwassertouren lediglich eine Tauchtiefe von bis zu 25 Metern erreicht.

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Die Boote können bis zu 44 Passagiere und zwei Crew-Mitglieder fassen. Das Angebot richtet sich auch an Familien mit Kindern. Zahlreiche Fenster an den Seiten ermöglichen einen Blick unter Wasser. Für den Notfall sind laut dem Anbieter sowohl Sauerstoffmasken als auch Schwimmwesten für alle Passagiere an Bord. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. Rettungskräfte sind weiterhin im Einsatz.

lro