Die Eisbären bleiben in der Deutschen Eishockey Liga auf Play-off-Kurs, ihr Aufwärtstrend erhielt aber einen herben Dämpfer. Am Sonntag verlor der Titelverteidiger trotz anfangs guter Leistung bei den Straubing Tigers nach Penaltyschießen 3:4 (2:1, 1:0, 0:2). Der Abstand zum angestrebten achten Tabellenplatz beträgt jetzt für den Tabellen-Zehnten fünf Punkte.
Wie schon beim 5:4 am Freitag gegen Nürnberg mussten die Eisbären einen frühen Rückstand verkraften. Kristopher Beech markierte für die Gastgeber das schnelle 1:0. Doch der Meister ließ sich nicht beirren. Mads Christensen und André Rankel drückten die Überlegenheit der Eisbären im ersten Drittel in Toren aus. Im zweiten Abschnitt riss der Faden etwas.
Aufgrund einer stabilen Abwehrleistung der Berliner konnten die Straubinger vorerst noch kein Kapital daraus schlagen. Julian Talbot erhöhte für die Gäste sogar auf 3:1. Doch die scheinbar sichere Führung verspielte der Meister leichtfertig. Thomas Brandl und Marcel Brandt konnten vor 5128 Zuschauern im Schlussdrittel für die Hausherren ausgleichen.
Die Eisbären retteten wenigstens die Punkteteilung über die regulären 60 Minuten. Nach torloser Verlängerung sorgte der Straubinger Blain Down mit seinem verwandelten Penalty für den Zusatzpunkt der Niederbayern.
dpa





