1905-06 wurden am Rande des Zoologischen Gartens zwischen Bahnhof Zoo und Gedächtniskirche, der heutigen Budapester Straße, die „Wilhelmshallen“ errichtet.

Die Ausstellungsgebäude, im neoromanischen Stil von Franz Schwechten erbaut, waren Teil des so genannten Romanischen Forums. Zu dem Bauensemble gehörte auch das Romanische Haus am Auguste-Viktoria-Platz (heute: Breitscheidplatz), in dessen Erdgeschoss sich das Romanische Café, in den 20er-Jahren der bekannteste Künstlertreff Berlins, befand.

1912 wurden die ehemaligen Ausstellungshallen zum "Palast-Theater", einem Varieté mit Lichtspielvorführungen, umgebaut. 1919 wurde daraus der Ufa-Palast am Zoo, das wichtigste Premieren-Kino der Stadt, in dem die Filme mit den großen deutschen Stars der Zeit liefen.

Der Gebäudekomplex wurde 1943 im Krieg zerstört. In der Nachkriegszeit wurde an der Stelle das Zentrum am Zoo mit dem Zoo Palast erbaut.

mim