Ihre silbernen Highheels spiegeln sich auf dem nassen Asphalt, im Hintergrund blinken die Neonlichter, und aus den Gullideckeln steigt Dampf auf: Waren im vergangenen Jahr eine Wüstenlandschaft oder ein Highway an der Küste die Kulisse der Image-Kampagne der Mercedes Benz Fashion Week Berlin, sind es in diesem Jahr die düsteren Straßen New Yorks.

In diesem Szenario posierte niemand Geringeres als Georgia May Jagger, jüngste Tochter des „Rolling Stones“-Frontmanns Mick Jagger und Jerry Hall. "Sie ist wunderschön, mit einer wilden Seite", so die Erklärung der kreativen Köpfe der Kampagne, warum die Wahl auf das 21 Jahre alte Model fiel.

Und vielleicht auch, weil Georgia May Jagger sich in den letzten Jahren als gefragtes Model positionieren konnte. Die Amerikanerin hat bereits mit Modehäusern wie Chanel, Miu Miu und Louis Vuitton zusammengearbeitet und war mehrmals in Vogue, Harper's Bazaar, dem W Magazin und der Numero zu sehen.

In dem Video der Kampagne tanzt Jagger verführerisch, das Motto "Always restless" verkörpert sie in einem fröhlich verspielten Minikleid in Kombination mit einem transparenten Trenchcoat.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Tag drei der Fashion Week: Dorothee Schumacher präsentiert ihre Mode

Feminin ging es auch an Tag drei der Fashion Week weiter. Dafür, dass die Besucher ihrer Show trotz der vorabendlichen Partys mit einem Schlag ihre Müdigkeit vergaßen, sorgte Dorothee Schumacher mit extrem lauten Elektro-Beats. Aber auch mit ihrer neuen Kollektion sicherte sich die Designerin die Aufmerksamkeit des Publikums.

Dort wurden am Donnerstagmorgen unter anderem die Schauspielerinnen Rebecca Immanuel, Mina Tander, Ursula Karven und Anna Loos gesichtet. Diese bekamen feminine Oversize-Mode in dunklen Farben zu sehen.

Mit ihrem Label Schumacher ist Dorothee Schumacher seit 1989 erfolgreich. Damals gründete die Düsseldorferin mit ihrem damaligen Mann das Modeunternehmen, mit dem sie bereite 1994 nach Italien expandierte. Heute ist Schumacher mit Shops in 45 Ländern und in über 600 Kaufhäusern weltweit vertreten. Unter anderem in New York, Dubai und Tokio. Ihren Firmensitz hat Dorothee Schumacher, die ihre erste Ausbildung bei Peek&Cloppenburg absolvierte, in Mannheim.

Hohe Prominentendichte bei Laurél

Langsam aber sicher wird die Prominenten-Dichte in den Shows am dritten Tag sichtbar höher. Hatten sich in den ersten Shows vornehmlich Berliner Stars und Sternchen in der ersten Reihe niedergelassen, besuchten am Donnerstag die Schauspieler Heiner Lauterbach mit Ehefrau Viktoria und Axel Milberg mit Ehefrau Judith die Show von Laurél auf dem Runway. Auch Heino Ferch war mit seiner Frau Marie-Jeanette gekommen, die vor kurzem Mutter geworden ist. Auch Moderatorin Judith Rakers besuchte die Show.

Sie alle schienen zumindest teilweise von Laurél eingekleidet geworden sein, ließen sich in ihren Outfits einige Farben der Kollektion wiederfinden.

Empfohlener externer Inhalt

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Youtube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.
Externer Inhalt
Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Für das Label von Elisabeth Schwaiger verhältnismäßig zurückhaltend waren die ersten Looks, die die Models präsentierten. Nerzmäntel in Schwarz-Weiß, Kaschmir-Sweater in Brauntönen und Leggings in Leder-Anmutung waren dabei, genau wie Spitzenkleider, Mäntel und Capes.

Elegante Outfits mit derben Biker-Stifeln kombiniert

Farbe kam mit einem grün-blauen "City-Lights"-Print ins Spiel, bei dem sich die Designerin von einem Gemälde des Münchner Malers Jo Netzko hat inspirieren lassen. Immer wieder waren die selbst elegantesten Outfits wie Kombinationen aus Pailletten und Pelz mit derben Biker-Stiefeln kombiniert. Auch rote Lederjacken und Mäntel wurden auf dem Catwalk präsentiert.

All das schien auch der mittlerweile gewohnten Riege an Front-Row-Damen wie Franziska Knuppe, Minu Barati Fischer, Anabelle Mandeng, Stephanie Stumpf und Rebecca Mir zu gefallen.

1978 von den Escada-Gründern Margaretha und Wolfgang Ley ins Leben gerufen, ist Laurèl heute mit über 100 Shops in Asien, Australien, Europa, Amerika und im Mittleren Osten vertreten. Für den typischen Laurèl-Look sorgt Chef-Designerin Elisabeth Schwaiger, die bei ihren Entwürfen nach eigenen Angaben erwachsene, authentische Frauen mit femininem Charisma vor Augen hat.

Kombination aus Leder und Seide bei Glaw

Wie bei der vorangegangenen Shows ihrer Kollegen an diesem Tag konnten sich auch Jesko Wilke und Maria Poweleit, das Berliner Design-Duo des Labels "Glaw", am Donnerstag über viele Prominente im Publikum freuen. Sängerin Cassandra Steen war gekommen, genau wie Caroline Beil, Verena Wriedt, Ruth Moschner, It-Girl Bonnie Strange und Designerin Jette Joop.

Angeführt von Marie Nasemann präsentierten Models unterschiedlichen Typs die sehr tragbare Mode der jungen Designer, die sich wie viele ihrer Kollegen in diesem Jahr viel der Farbe Grün gewidmet haben. Die Models, alle samt mit einer geflochtenen Elvis-Tolle auf dem Laufsteg, präsentierten grüne Oberteile, Biker-Lederjacken in Grün und olivgrüne Seidenblusen mit Steinen besetzt. Die Kombination aus Leder und Seide wiederholte sich in der gesamten Kollektion.

Akzente hatten sie auch mit der Farbe Rot setzen wollen: Besonders heraus stach ein Mantel aus rotem fedrigen Material. Auch Pailletten ließen sich in den Designs von Wilke und Poweleit wiederfinden, zum großen Finale als Schößchen an einer langen, cremefarbenen Abendrobe. Der Applaus war ihnen garantiert.