Zeitgleich zur Berliner Modewoche eröffnet die Galerie Hiltawsky an der Tucholskystraße in Mitte am 14. Januar 2014 die Ausstellung „Fashion“ des italienisch-französischen Fotografen Frank Horvat.
Mit rund 30 Schwarzweiß- und Farbfotografien aus den 50er-, 60er- und 70er-Jahren wird das Schaffen Horvats exemplarisch präsentiert: Gezeigt werden sowohl legendäre Modefotografien als auch einzigartige fotografische Augenblicke. Ebenfalls wird sein neuer Bildband „House with Fifteen Keys“ vorgestellt.
Horvat, der 1928 in Kroatien geboren wurde, begann nach einem Kunststudium mit Reisereportagen und zog 1955 nach Paris um, wo er in Kontakt mit Fotografen wie Henri Cartier-Bresson und Robert Capa stand, die er bereits vier Jahre zuvor in der französischen Hauptstadt kennengelernt hatte.
Kleinbild-Ästhetik prägt seine Modeaufnahmen
1951 produzierte er seine erste Reportage als freier Fotograf über Pilger in Nord-Italien. 1959 trat er der New Yorker Agentur Magnum für drei Jahre bei und wurde später Modefotograf für „Vogue“.
Er arbeitete als freischaffender Bildjournalist für Magazine wie „Picture Post“, „Paris Match“ und „Life“, bevor er 1958 seinen ersten Fashion-Auftrag von der Elle bekam. In den folgenden 20 Jahren war Horvat für die führenden Frauenmagazine in Europa und den USA tätig, entzog sich dabei jedoch den kurzlebigen Trends.
Geprägt von der Reportagefotografie, die zeitlebens sein zweites Standbein bleibt, führt er auch bei seinen Modeaufnahmen die unprätentiöse, journalistisch inspirierte Kleinbild-Ästhetik ein – zur damaligen Zeit eine kleine Revolution.
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