Fashion Week und Berlinale sind zwei der Gründe, weshalb internationale Diplomaten gern für ein paar Jahre in die deutsche Hauptstadt kommen. So ließen sich US-Botschafter John B. Emerson sowie Juan Pablo Garcia-Berdoy Cerezo aus Spanien und Yakov Hadas-Handelsman aus Israel die Eröffnung der 64. Internationalen Filmfestspiele am Donnerstagabend natürlich nicht entgehen.
Der britische Botschafter Simon McDonald hat sich die Berlinale am Freitag sogar ins Haus geholt. In die Botschaft an der Wilhelmstraße hatte er am Nachmittag zusammen mit „Downtown Abbey“-Star Hugh Bonneville zum Empfang geladen, um den britischen Familienfilm „Paddington“, basierend auf dem Kinderbuchklassiker „Paddington Bär“ von Michael Bond, vorzustellen. Im Anschluss begrüßte McDonald Gäste wie „Jedermann“-Darsteller Francis Fulton-Smith, Vertreter von UK Trade & Investment, dem British Film Institute (BFI) und dem British Council, um den Film und die internationale Zusammenarbeit zu feiern.
„Die Berlinale ist erst zwei Tage alt, aber ich finde sie schon supertoll“, sagte der Botschafter. „Ich habe mir gestern ‚Grand Budapest Hotel’ angeschaut. Ralph Fiennes ist brillant und der Film definitiv ein Kandidat für einen Bären.“ Am heutigen Sonnabend bittet wiederum John B. Emerson zum „Monuments Men“-Lunch in die amerikanische Botschaft, bevor Montag sein französischer Kollege Maurice Gourdault-Montagne mit einer „Soirée française du cinéma“ an der Reihe ist.
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