Die Berliner Philharmoniker haben sich am Montag nicht wie geplant auf einen neuen Chefdirigenten und Nachfolger für Sir Simon Rattle verständigen können. Die Berliner Morgenpost war ab 14 Uhr vor der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem vor Ort und berichtete auf Facebook, Twitter sowie über ihre Homepage von der immer wieder vertagten Entscheidung.

Hatte es zunächst geheißen, es würde um 14 Uhr bereits ein Nachfolger präsentiert, musste ein Mitglied des Presseteams der Berliner Philharmonie die wartenden Journalisten sowie zahlreiche Schaulustige immer wieder vertrösten. Aus 14 Uhr wurde 17 Uhr, aus 17 Uhr schließlich 20 Uhr. Die Chronologie der Nicht-Wahl - hier.

Als es dunkel wurde – gegen 21.30 Uhr – gab es dann aber doch noch eine Pressekonferenz, die die Berliner Morgenpost per Livestream über die Persicope-App übertrug - hier geht es zum Stream.

Rund 300 Zuschauer wurden Zeuge, wie Orchestervorstand Peter Riegelbauer vor die Presse trat. Die Zuschauer des Periscope-Streams kamen aus allen Ecken der Welt. Sie stellten Fragen und äußerten sich verwundert und enttäuscht ob der Entscheidung. Da nicht alle der deutschen Sprache mächtig waren, sprangen einige Nutzer auch als Übersetzer ein.

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Nach knapp zehn Minuten war die Veranstaltung dann wieder vorbei. Ein Jahr haben die Musiker nun Zeit, um erneut über einen Chefdirigenten abzustimmen. Die Berliner Morgenpost wird auch dann wieder dabei sein.

jc