Islamische Kunst

Gropius-Bau zeigt Sammlung des Aga Khans

Sie gilt als eine der größten und wertvollsten Sammlungen islamische Kunst. Ab 17. März werden mehr als 200 Werke aus der Sammlung des Aga Khans erstmals in Deutschland gezeigt. Ab 2013 wird sie im neuen Aga-Khan-Museum in Toronto zu sehen sein.

Foto: picture alliance / dpa

Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt ab 17. März erstmals in Deutschland die Sammlung des Aga Khan. Zu sehen seien mehr als 200 Meisterwerke islamischer Kunst aus 1000 Jahren Kulturgeschichte. Die Sammlung von Karim Aga Khan IV gelte als eine der größten und wertvollsten Sammlungen islamischer Kunst. Sie soll ab dem Jahr 2013 im neuen Aga-Khan-Museum in Toronto beheimatet sein.

Im Gropius-Bau würden Gemälde, Zeichnungen, Buchillustrationen, Manuskripte, Inschriften, Metallgefäße, Keramiken und Holzarbeiten vom 8. bis 18. Jahrhundert ausgestellt. Die Kunstwerke zeugten von der außergewöhnlichen Vielfalt und dem überwältigenden Reichtum eines vom Islam geprägten Kulturraums, der sich vom Maghreb und der Iberischen Halbinsel bis nach China erstrecke.

Karim Aga Khan IV wurde 1936 geboren und ist den Angaben zufolge das geistige Oberhaupt der Ismailiten. Er gilt zugleich als direkter Nachkomme des Propheten Mohammed.

Die Ausstellung ist bis 6. Juni mittwochs bis montags von 10 bis 20 Uhr im Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7 Ecke Stresemannstraße, in Berlin zu sehen.