ZDF-Doku

Warum das Land über „Unsere Mütter, unsere Väter" diskutiert

Der ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat eine deutschlandweite Debatte über die Weltkriegsvergangenheit ausgelöst – nicht nur, weil die Einschaltquoten überzeugten.

Der Fernsehfilm „Unsere Mütter, unsere Väter“ hat eine Diskussion angestoßen, der sich kaum jemand entziehen kann. Der dritte und letzte Teil des ZDF-Kriegsfilms, der am Mittwochabend ausgestrahlt wurde, hatte noch einmal mehr Zuschauer als die beiden vorangegangenen Folgen. Durchschnittlich 7,63 Millionen Zuschauer hatten den Film eingeschaltet.

Die Geschichte der fünf jungen Freunde zwischen 1941 und 1945 bewegte nicht nur die ältere Generation. Auch unter den 14- bis 49-Jährigen war der Fernsehfilm das am meisten gesehene Programm mit 2,08 Millionen Zuschauern.

„Unsere Mütter, unsere Väter“ spricht alle Altersgruppen an

Eine spontane Umfrage auf der Straße bestätigte dieses Bild: Viele der Angesprochenen hatten mindestens einen Teil der Trilogie gesehen, ganz gleich, ob sie 19 oder 66 Jahre alt sind. Es gab aber auch einige unter den älteren Befragten, die den Film bewusst ausgeblendet hatten, weil sie nicht an die Schrecken der Kriegsjahre erinnert werden wollten.

Für viele jedoch war das Fernsehereignis Anlass, um mit Eltern oder Großeltern ins Gespräch zu kommen – darüber, wie sie dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte als Kinder oder Jugendliche erlebt haben.

Weltkriegserlebnisse in der Morgenpost

Morgenpost-Leser erzählen WeltkriegserlebnisseViele Leser der Berliner Morgenpost haben in Briefen und E-Mails an die Redaktion ihre Familiengeschichte und eigene Erlebnisse aus der Zeit von 1941 bis 1945 erzählt.

Eine Auswahl der Briefe werden in der Sonntagausgabe dieser Zeitung veröffentlicht, ein weiterer Teil wird auf Morgenpost Online zu lesen sein.