Patzer bei "Wer wird Millionär"

"2011 begehen wir den 4. Advent nach Heiligabend"

André Johannsen tippte, dass der 4. Advent nach Weihnachten gefeiert wird. Er ist nicht der erste Kandidat mit totalem Blackout in einer Quiz-Show.

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André Johannsen hätte das Geld gut bebrauchen können. Der 30-jährige Lübecker führt ein eigenes Unternehmen, bietet Neoprenflaschen-Kühler in Deutschland an. Allein der Import aber kostet Johannsen ein halbes Vermögen. Für den Durchbruch seiner Firma wäre eine Million von Günther Jauch schon gut gewesen. Und da saß er am Montagabend, hatte die große Chance bei „Wer wird Millionär?“ – und verpatzt sie.

Die 2000-Euro-Frage wurde ihm zum Verhängnis. Dabei war die gar nicht so schwer. „2011 begehen wir den 4. Advent …“, fragte Günther Jauch seinen Kandidaten. „A) im Herbst B) nach Heiligabend C) an einem Montag D) ausnahmsweise gar nicht?“

Selbst der 50:50-Joker half dem jungen Unternehmer aber nicht. Johannsen tippte auf B und ging mit nur 500 Euro nach Hause.

„Im Herbst“ stimmt, das hätte er mit ein bisschen Überlegung aber wissen können. 2011 fällt der 4. Advent auf den 18. Dezember. Der Winter beginnt kalendarisch aber erst vier Tage später.

Pech für André Johannsen. Er hatte die anderen Joker noch nicht gebraucht, verlies entsprechend frustriert das Studio. Es ist aber nicht das erste Mal, dass eine Kandidat dermaßen blockiert ist auf dem heißen Stuhl bei Jauch und Co.

Theresa Matthes wusste einst nicht, dass der sogenannte „Billionen-Hebel“ Europas Krisenstaaten vor der Pleite bewahren soll. Dabei studierte sie Wirtschaftswissenschaften. Aber damit war das Spiel für die Dresdnerin nach nur acht Minuten vorbei.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder schlug sich beim letzten ARD-"Star Quiz" auch nicht viel besser. Sie scheiterte an einer Politikfrage. „Worauf haben die US-Senatoren seit den 60er-Jahren traditionell Zugriff?“, lautete die Frage, „Süßigkeiten“ die richtige Antwort.