Unter 20 Euro

Kulinarischer Ausflug in die indonesische Garküche Berlins

Eli Hamacher
Unter 20 Euro im Mabuhay

Unter 20 Euro im Mabuhay

Foto: Eli Hamacher

Das Mabuhay in der Köthener Straße hinter dem Potsdamer Platz bietet leichte und äußerst leckere indonesische Spezialitäten im Stil einer asiatischen Garküche

Nasi padang, Rendang, Sambal Goreng Udang, die Zubereitung dieser Gerichte beschreibt die indonesische Autorin Leila S. Chudori in ihrem Roman „Pulang“ so appetitanregend, dass ein Kennenlernen dieses Teils der asiatischen Küche für 2016 ganz oben auf der To-do-Liste stand. Für die Premiere wählten wir das Mabuhay in der Köthener Straße hinter dem Potsdamer Platz. Der kulinarische Ausflug hat sich gelohnt. Der funktional und schmucklos eingerichtete Laden lässt sofort Erinnerungen an die schlichten asiatischen Garküchen aufkommen, die wagemutige Touristen und Einheimische sowieso mit köstlicher Küche verzaubern.

Das von der freundlichen Bedienung zügig servierte Rendang (6,80 Euro) und das Sambal Goreng Udang (6,80 Euro) kommen mit einer duftenden Portion Reis. Rendang, das scharf gewürzte, äußerst zarte Rindfleisch umgibt eine aromatische Sauce aus Kokosmilch, Zwiebeln, Knoblauch mit zahlreichen Gewürzen wie Koriander, Chili, Kurkuma, Ingwer, Zitronengras. Wie meist bei asiatischer Küche schmeckt es pikant und leicht. Das Rendang ist empfehlenswert. Ebenso die frittierten Garnelen in einer würzigen Chilisauce.

Zusammen mit zwei großen Gläsern frischen Ingwer Tees und einer Flasche Wasser bleibt man in dem indonesischen Bistro sogar zu zweit unter 20 Euro. Kein Hauptgericht kostet mehr als zehn Euro. Dafür sind die Portionen zwar übersichtlich, aber für den kleinen Appetit absolut ausreichend. Kein Wunder, dass sich angesichts des phantastischen Preis-Leistungsverhältnisses die 20 Sitzplätze mittags zügig füllen.

Mabuhay, Köthener Str. 28, 10963 Berlin, 030-265-1867, Mo.-Fr. 12-15 Uhr, 17-22 Uhr, Sbd. 17-22 Uhr, So. geschlossen

( eli )