In einem der schicksten neuen Wohnquartiere Berlins liegt die Hafenküche. Am Ufer der Rummelsburger Bucht sitzt man hier mit grandioser Aussicht hinter einer großen Panoramafensterfront. Abends ist die Hafenküche ein stylisches Restaurant. Da gibt es genau das Richtige für die anspruchsvolle und vielfältige urbane Gemeinde, vom Low-Carb-Burger mit Angus-Rind, Zwiebelschmelze und Tomaten-Avocadosalat (15,50 Euro) über die Gurkenkaltschale mit Garnelenspieß, Avocado, Grapefruit, Koriander und Wasabi (10,50 Euro) bis zu Deftigem wie der „Benser“ Blutwurst mit Kartoffelpüree, Zwiebeln und Apfel (14 Euro). Natürlich gehören auch Fischgerichte wie das in Pergament gedünstete Doradenfilet auf mariniertem Gemüse (15 Euro) zum Repertoire.
Zwischen 12 und 14.30 Uhr funktioniert die Hafenküche als „Kantine“ mit Selbstbedienung. Die Preise übersteigen kaum die Sechs-Euro-Marke, es gibt Soljanka, Berliner Bouletten mit Kartoffelsalat oder Gemüsetorte mit Schmand und Salat. Täglich außerdem zwei wechselnde Tagesgerichte, von Bratwurst bis zur asiatischen Gemüsepfanne.
In Anbetracht des mittäglichen Preisgefüges sollte man seine Erwartungen beim Lunch nicht zu hoch schrauben. Das Schnitzel mit Pommes und Salat (6 Euro) war solide und sättigend, Fleisch und Kartoffeln allerdings etwas trocken. So zügig, wie im Kantinenmodus ausgegeben wird, kann eben nur kurzfristig aufgewärmtes Essen serviert werden. Dennoch ist die Hafenküche auf jeden Fall einen Besuch wert.
Hafenküche Zur Alten Flussbadeanstalt 5, Lichtenberg, Tel. 42 21 99 26, Mo.–Fr. 10–23 Uhr, Sbd./So. 9–23 Uhr, www.hafenküche.de




