Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, waren im vergangenen Jahr die Frauen in den neuen Ländern bei der ersten Geburt mit 27 Jahren um fast zwei Jahre jünger als in den westlichen Bundesländern (29 Jahre).

In Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern waren die Frauen bei der ersten Geburt mit 27 Jahren am jüngsten. Die Hamburgerinnen hingegen gründeten besonders spät eine Familie – mit durchschnittlich 30 Jahren.

Nicht verheiratete Frauen bekommen ihr erstes Kind früher als verheiratete. Im vergangenen Jahr sind sie in den neuen Ländern im Durchschnitt mit 26,5 Jahren Mutter geworden. Insgesamt wurden dort 74 Prozent aller Erstlinge außerhalb einer Ehe geboren. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) war der Anteil der ersten außerehelichen Geburten mit 36 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den neuen Ländern, und die Mütter der Erstgeborenen waren im Durchschnitt ein Jahr älter (27,5.Jahre).