Im Beisein von Landwirtschaftsminister Dietmar Woidke (SPD) wurden in einem Gartenbaubetrieb in Wesendahl bei Altlandsberg die ersten Beeren gepflückt. In den kommenden vier bis sechs Wochen können Selbstpflücker nach Angaben des Landesverbandes Gartenbau auf mehr als 20 Höfen in Brandenburg vorwiegend die Beeren der Frühsorten Clery, Korona und Florence ernten.
Der Preis pro Kilogramm selbst gepflückter Erdbeeren betrage in diesem Jahr zwischen 2,30 und 2,60 Euro.
Mit rund 300 Hektar Anbaufläche liegt Brandenburg hinter Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern auf Rang drei unter den Erdbeerproduzenten in den neuen Bundesländern. Bundesweit rangiert die Mark auf Rang zehn. Die meisten Betriebe sind in den Obstanbauregionen am Rande des Spreewaldes, in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Oberhavel sowie bei Frankfurt (Oder) angesiedelt.
Nach Angaben des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums reichen die heimischen Anbauflächen bei weitem nicht aus, um die Nachfrage der Berliner und Brandenburger nach Erdbeeren zu decken. In den beiden Bundesländern werden insgesamt rund 18.000 Tonnen der Früchte im Jahr verzehrt. Im vergangenen Jahr wurden jedoch nur 1300 Tonnen in Brandenburg geerntet.
BMO




