Eine Bombendrohung ist am Mittwochnachmittag im Landgericht Cottbus eingegangen. Das Gebäude wurde gesperrt, alle Verhandlungen unterbrochen.

Polizeikräfte und Suchhunde durchkämmten den mehrstöckigen Altbau. Sie fanden aber nichts, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Nach etwa eineinhalb Stunden gaben die Beamten Entwarnung.

Es handelte sich um die dritte Bombendrohung gegen ein Justizgebäude in Brandenburg seit Wochenbeginn. Der anonyme Anruf kam von einem Mann.

Am Montagmittag hatte der Anruf eines Unbekannten am Landgericht Frankfurt (Oder) dafür gesorgt, dass alle Verhandlungen unterbrochen werden mussten und das Personal größtenteils nach Hause geschickt wurde. Betroffen war auch der Prozess gegen den mutmaßlichen „Maskenmann“, der zwei Millionärsfamilien in Ostbrandenburg überfallen haben soll.

Einen Tag später, am Dienstag, erhielt das Amtsgericht Fürstenwalde (Oder-Spree) eine Bombendrohung. Auch dort ging ein anonymer Anruf ein. Im Amtsgericht wie auch im Landgericht Frankfurt blieb die Suche nach Bomben oder Sprengstoff erfolglos.en.

dpa/sei