Verkehr

Freie Fahrt am neuen Autobahndreieck Barnim

Das neue Autobahndreieck Barnim in Brandenburg ist freigegeben worden. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde für rund 57,5 Millionen Euro der Knotenpunkt komplett umgebaut.

Foto: Nestor Bachmann / dpa

Freie Fahrt am nördlichen Berliner Ring: Nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit wurde am Montag das neu gebaute Autobahndreieck Barnim übergeben. Das frühere Dreieck Schwanebeck wurde für rund 58 Millionen Euro umgebaut und umbenannt. Landesweit tragen bereits andere Verkehrsknotenpunkte Namen, die auf die Landschaft dort hinweisen, wie das Infrastrukturministerium mitteilte.

Der Berliner Ring A10 wurde auf drei Spuren in jede Richtung ausgebaut, die A11 Berlin-Stettin (Szczecin) je zweispurig. Das Dreieck verbindet den Ring mit der A11. Die Abfahrt Berlin-Weißensee gibt es nicht mehr, sie wurde in das Dreieck Barnim integriert. Aus zwei Knotenpunkten entstand einer.

„Damit fällt ein Flaschenhals weg, der vielen Fahrern über Jahre Nerven gekostet hat“, sagte Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister. Der Berliner Ring werde weiter ausgebaut. „Mit dem Dreieck Barnim ist das erste von drei im Bau befindlichen Projekten fertig“, sagte Mücke, der mit dem Brandenburger Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) das Bauwerk freigab.

Die auf der alten Autobahnbrücke angebrachten Berliner Bären zieren auch das neue Viadukt. Das Dreieck gehört zu den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit.

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