Eine für Donnerstagvormittag geplante Bombenentschärfung im Potsdamer Wildpark hat umfangreiche Auswirkungen auf den Zug- und Autoverkehr zur Folge.
Weil der Bahnhof Potsdam Pirschheide im Sperrkreis von 800 Metern rund um den Bomben-Fundort liegt, werden die Züge der Regionalbahnlinien RB22 und RB23 in der Zeit von morgens 8 Uhr bis voraussichtlich 11 Uhr in beiden Fahrtrichtungen umgeleitet, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Die RB22 verkehrt in dieser Zeit über Ferch-Lienewitz, Seddin und Michendorf. Die Halte in Potsdam Park Sanssouci und Golm entfallen.
Reisende können alternativ die Züge der RB21 und die Stadtbuslinien X5, 605 und 606 nutzen. Die umgeleiteten Züge verspäten sich laut Bahn um etwa zehn Minuten. Auf der Linie RB23 fahren die Züge zwischen 8 und 9 Uhr ohne Halt in Potsdam Pirschheide durch, von 9 Uhr an fallen die Fahrten zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Michendorf ganz aus.
Wie berichtet, ist bei der Munitionssuche im Wildpark eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Bombe russischer Herkunft soll am Donnerstagvormittag zusammen mit einem 20 Kilogramm schweren Blindgänger entschärft beziehungsweise kontrolliert gesprengt werden. Während dieser Zeit ist auch die Bundesstraße 1 zwischen Potsdam und Geltow voll gesperrt. Die Busse werden zwischen Werder/Havel und Potsdam in beiden Richtungen über Forststraße, Werderscher Damm und Am Wasser umgeleitet
Der Seekrug, das Seminaris-Seehotel und der Campingplatz Gaisberg sind ab 8.30 Uhr aus Richtung Potsdam nur noch per Fahrrad und zu Fuß erreichbar.
fü



