Von den 164 vernachlässigten und deshalb sichergestellten Pferden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind vier weitere Tiere tot.

Ein Hengst und ein Fohlen mussten nach Angaben von Amtstierarzt Matthias Rott aus Krankheitsgründen eingeschläfert werden. Zwei weitere Hengste seien derart gefährlich gewesen, dass sie im Rahmen der Gefahrenabwehr getötet wurden.

Nach Angaben des Veterinärs sind inzwischen alle Pferde untersucht und geimpft worden. Sie sind in Obhut des Kreises und sollen nicht an die Besitzer zurückgegeben werden.

Nach Angaben des Amtstierarztes sind unter den 158 noch lebenden Tieren mindestens 54 tragende Stuten, darunter zehn Jungstuten. Sie seien viel zu früh hochtragend, so Rott. Darum sei zu befürchten, dass nicht alle von ihnen überlebten. Die jungen Stuten würden besonders betreut. Der Ernährungszustand vieler Tiere wurde als kritisch eingestuft.

Den Zustand von 68 Pferden bewerteten Experten als gut. „Das sind die größeren Tiere, die sich in der Herde durchgesetzt haben“, so Rott.

dpa/sei